Bundesliga FRAUEN
St Pöltnerinnen drohen nach 0‑3‑Niederlage gegen Juventus das Ausscheiden
In der Kälte der NV Arena am Mittwoch sahen die St Pöltnerinnen, wie Juventus drei Tore feierte, während die Uhr über die 20. Minute tickte und damit eine 0‑3 (0‑2) Niederlage besiegelte, die sie aus der Champions‑League‑Quali wirft und ein frühes Aus bedeutet.
Spieldetails und unmittelbare Folgen
Das Drittrunden‑Qualifikations‑Hinspiel gegen Juventus Turin fand um 19:00 Uhr statt, wobei die italienische Mannschaft das Spiel von der ersten Pfeife an dominierte. Die Niederösterreicherinnen konnten keinen Anknüpfungspunkt finden, und die Niederlage bedeutet, dass der Verlierer in die zweite Quali‑Runde des Frauen‑Europa‑Cup absteigt, während der Sieger im Champions‑League‑Quali weiterkommt.
Schlüsselmomente und Reaktionen
Tatiana Pinto (Tatiana) eröffnete das Tor in der 8. Minute, gefolgt von Martina Rosucci in der 38. Minute, und Pinto vollendete ihr Doppelpack in der 80. Minute, indem sie den Ball drei mal ins Netz von Juventus brachte.
SKN‑Trainer Laurent Fassotte reflektierte: „Wir spielten technisch gegen eines der besten Teams Europas, es war Barcelona‑Style. Wir hatten eine gute Organisation, aber kleine Fehler vor dem Tor machten den Unterschied“, und bemerkte, dass das Fehlen von Mut der Mannschaft im Ballspiel sie bestraft habe.
Kapitänin Jennifer Klein fügte hinzu: „Ein 1‑2 hätte uns Hoffnung für das Rückspiel gegeben, aber jetzt ist es praktisch vorbei. Wir werden uns auf die Bundesliga konzentrieren und aus unseren Fehlern lernen“, und betonte die Enttäuschung nach dem Sieg.
Fotograf Helmuth FOHRINGER fing den starken Kontrast auf der Bühne ein, während Juventus feierte, während die St Pöltnerinnen das Feld mit wenig zu feiern verließen.
Unterdessen sicherte sich Sturm Graz einen Heimsieg in der Europa‑Cup‑Quali, indem sie die litauische Mannschaft Gintra mit 2‑1 in der Merkur Arena besiegten. Eine 19‑jährige Mittelfeldspielerin, Lena Breznik, drehte das Blatt mit einem späten Doppelpack in der 81. und 94. Minute und sicherte damit die weitere Teilnahme des österreichischen Vereins.
Für die Teilnahme an der Frauen‑Fußball‑Champions‑League war diese Niederlage ein harter Schlag, und die Folge ist, dass die Niederösterreicherinnen nun ihre Saison im Inland fortsetzen müssen, während Juventus weiter im Wettbewerb voranschreitet.