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St. Pölten sucht wende im women’s‑Europa‑Cup, Sturm Graz mammutaufgabe
Für die österreichischen Vertreter im Women’s‑Europa‑Cup entscheidet das Mittwochspiel über den Verbleib im internationalen Wettbewerb: SKN St. Pölten muss in Malmö einen 0:2‑Rückstand aufholen, während Sturm Graz nach dem 1:6‑Ergebnis im Hinspiel gegen Wolfsburg vor einer nahezu unmöglichen Aufholjagd noch steht.
Heimstarke Pölten auf Kurs
In der heimischen Bundesliga zeigen die Wölfinnen von Pölten eine perfekte Bilanz: Sieben Spiele, sieben Siege und ein Torverhältnis von 25:2. Am vergangenen Samstag sicherten sie sich den 4:0‑Erfolg gegen Blau‑Weiß‑Linz und wollen diese Serie nun auch international fortsetzen.
Trainer Laurent Fassotte betonte vor der Abreise, dass das Team das Spiel anders angehen werde. „Wir werden das Spiel anders angehen“, kündigte er an. Er fügte hinzu: „Malmö ist stark, aber auch sie haben ihre Schwächen.“ Der belgische Coach will die Schwächen der schwedischen Gegner nutzen.
Die schwedischen Gegner mussten am Wochenende in der Liga eine 1:3‑Niederlage gegen Brommapojkarna hinnehmen. Fassotte will dies zum Vorteil seiner Mannschaft nutzen und warnt davor, früh in Rückstand zu geraten. „Wir glauben an unsere Qualitäten. Wenn wir das erste Tor erzielen, sind wir wieder im Spiel, und das Selbstvertrauen wird auf unsere Seite wechseln“, sagte er.
Sturm Graz vor Mammutaufgabe
Sturm Graz steht vor einer nahezu unmöglichen Aufgabe, da im Hinspiel gegen Wolfsburg ein fünf‑Tore‑Rückstand von 1:6 besteht. Die deutschen Gegner zählen seit Jahren zu Europas Spitze und gewannen bereits zweimal die Champions League, 2013 und 2014.
Zuletzt zeigte Wolfsburg mit einem 6:0‑Sieg über den Zweitligisten SC Sand im Pokal erneut seine Klasse. Die Grazerinnen kassierten am Sonntag jedoch die erste Bundesliga‑Niederlage der Saison, ein 0:2 gegen Austria Wien, bleiben jedoch mit sechs Siegen und einem Unentschieden auf Rang zwei.
Das Rückspiel in Graz‑Liebenau beginnt um 18:30 Uhr, während das Spiel in Malmö am Mittwoch um 19:00 Uhr ausgetragen wird. Beide Teams wollen vor den eigenen Fans alles geben, um im Women’s‑Europa‑Cup weiterzuziehen.