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Bundesliga

Spieltag 4: 33 Tore in neun Spielen der Bundesliga

🇩🇪 Von 4AllFootball · 6 min
Spieltag 4: 33 Tore in neun Spielen der Bundesliga

In der Bundesliga fielen in Spieltag 4 insgesamt 33 Tore in neun Spielen, im Schnitt 3,7 pro Partie. Die Gastmannschaften gewannen zwei Spiele, die Heimmannschaften fünf, und zwei Partien endeten unentschieden. Vierzehn Tore fielen vor der Pause und neunzehn danach.

Mit einem Doppelschlag von Olise kurz vor und kurz nach der Pause entschied der FC Bayern München die Partie gegen Union Berlin endgültig. Musiala hatte die Münchner in der 18. Minute nach Vorlage von Davies in Führung gebracht, ehe Kane in der 39. Minute per Elfmeter auf 2:0 erhöhte und damit sein hundertstes Bundesliga-Tor erzielte. Olise traf in der 43. Minute zum 3:0-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel baute Kane in der 54. Minute per Kopf nach Olises Flanke auf 4:0 aus, Saibari markierte in der 70. Minute nach erneuter Davies-Vorlage sein erstes Bundesliga-Tor für den FCB. Olise vollendete seinen Hattrick mit Treffern in der 73. und 76. Minute, beide vorbereitet von Bischof. Bayern München bezwang Union Berlin am Ende mit 7:0 und ließ den Gästen in der Allianz Arena keine Chance. Union-Trainer Lustrinelli hatte vergeblich auf Trimmel, Schäfer und Haberer gesetzt, während Kompany im Vergleich zum vorherigen Spiel sechs Änderungen vorgenommen und unter anderem Neuer sowie Tah wieder in die Startelf beordert hatte.

Ein später Treffer in der Nachspielzeit entschied eine turbulente Partie. Werder Bremen lag gegen den FC Augsburg bereits mit 0:2 zurück, ehe eine Aufholjagd einsetzte. Augsburg war durch Fellhauer in der 18. Minute und Brackelmann in der 58. Minute in Führung gegangen. Grüll leitete in der 66. Minute die Wende ein. Füllkrug glich in der 86. Minute aus. In der 93. Minute erzielte Weiser nach Vorlage von Grüll den umjubelten 3:2-Siegtreffer. Weiser, der nach 14 Monaten nach einem Kreuzbandriss erst kürzlich sein emotionales Comeback gegeben hatte, erklärte zuvor, dass sich die Rückkehr für ihn wie ein Sieg anfühle. Trainer Thioune hatte vor der Partie noch zur Vorsicht gemahnt und darauf verwiesen, dass selbst wenige Einsatzminuten den 32-Jährigen ermüdet hätten.

Ein Doppelschlag kurz vor und nach der Pause ließ das Spiel kippen. Nachdem Neuhaus die von Lichte betreute Borussia früh in Führung gebracht hatte (11.), glich Tietz sieben Minuten später aus. In der 46. Minute traf Becker zur Mainzer Führung, und obwohl Lidberg Gladbach zurückbrachte (59.), zogen die Gäste durch Martel (78.) und da Costa (89.) auf 2:4 davon. Machinos verwandelter Elfmeter in der fünften Minute der Nachspielzeit kam zu spät, sodass Borussia Mönchengladbach dem FSV Mainz 05 mit 3:4 unterlag. Sportchef Schröder bestätigte nach dem Spiel eine mündliche Einigung mit einem neuen Trainer, schloss Steffen und Titz jedoch ausdrücklich aus und kündigte die Finalisierung in den kommenden Tagen an.

Eine Zwei-Tore-Führung binnen zweier Minuten gab Eintracht Frankfurt am Samstag aus der Hand und spielte gegen den SC Freiburg 2-2. Nachdem Younes Ebnoutalib bereits in der 10. Minute nach Vorlage von Ritsu Doan zur frühen Frankfurter Führung getroffen hatte, glich Derry Lionel Scherhant in der 34. Minute für die Gäste aus. Jonathan Burkardt stellte mit seinem Tor in der 36. Minute noch vor der Pause den Halbzeitstand von 2-1 her. Yuito Suzuki sorgte in der 48. Minute für den erneuten Ausgleich und damit für den Endstand.

Mit einem Doppelschlag um die Halbzeitpause herum entschied der Hamburger SV das Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 2-1. Nicolás Capaldo brachte die Gastgeber in der 44. Minute nach Vorlage von Albert Grönbaek in Führung, ehe Yussuf Poulsen kurz nach Wiederbeginn in der 49. Minute – erneut vorbereitet von Grönbaek – auf 2-0 erhöhte. Köln gelang durch Ragnar Ache, bedient von Ellyes Skhiri, in der 90. Minute nur noch der Anschlusstreffer. Der HSV, der bereits zur Pause mit 1-0 vorne lag, verwaltete den Vorsprung über weite Strecken der zweiten Halbzeit souverän, musste aber in der Schlussminute noch einmal zittern. Der späte Treffer der Gäste kam für eine Wende jedoch zu spät, sodass Hamburg den Sieg über die Zeit brachte.

In der 70. Minute brach Maximilian Beier den Widerstand der Stuttgarter, als er eine Flanke von Jobe Bellingham am Eingang des kleinen Strafraums verwertete und zum 0-1 für Borussia Dortmund traf. Der VfB Stuttgart unterlag an diesem Samstagabend vor heimischem Publikum mit 0-1 gegen den BVB, nachdem es zur Pause noch torlos gestanden hatte. Beier, der nicht im Aufgebot der Nationalmannschaft stand, belohnte sich für einen engagierten Auftritt und sorgte mit seinem Treffer für den vierten Dortmunder Sieg im vierten Saisonspiel. Stuttgart, das nie wirklich gefährlich wurde, fand nach dem Gegentor keine Antwort und blieb zum dritten Mal in Folge gegen Dortmund ohne eigenen Torerfolg. Niko Kovač würdigte den Torschützen anschließend mit den Worten, das Leben schreibe die wunderbarsten Geschichten – Beier sei heute derjenige gewesen, der getroffen habe, und das zeige, welch brillanten Kader man besitze.

Mit einer Schweigeminute und Trauerflor gedachten beide Mannschaften vor dem Anpfiff der verstorbenen Bayer-Klubikone Peter Hermann, ehe Patrik Schick kurz vor der Pause die Partie kippen ließ. In der 44. Minute brachte eine Hereingabe von Miguel Gutiérrez den Stürmer in Position, der aus der Rückwärtsbewegung der Leipziger Defensive mit rechts zum 1:0 traf. Nach dem Seitenwechsel sorgte Gutiérrez selbst für die Entscheidung: In der 57. Minute beförderte er eine von Ridle Baku weitergeleitete Kopfballvorlage Willi Orbans mit dem linken Fuß zum 2:0 ins Netz und markierte damit sein erstes Tor für die Werkself. RB Leipzig, das zuvor durch einen wegen Abseits zurückgenommenen Treffer von Christopher Nkunku sowie frühe Abschlüsse von Neil El Aynaoui und Ezechiel Banzuzi durchaus gefährlich geworden war, fand nach dem zweiten Gegentor nicht mehr zurück. Bayer Leverkusen bezwang die Sachsen mit 2:0 und verabschiedete sich mit sieben Punkten in die Länderspielpause, während Trainer Martín Demichelis nach der zweiten Auswärtsniederlage weiter auf den ersten Punkt wartet.

Ein von beiden Seiten kontrollierter Ballwechsel prägte die Partie, in der Edin Dzeko erstmals in dieser Saison in der Startelf stand. Die erste große Chance gehörte den Gästen, als ein Angriff über die linke Seite Noah Darvich im Rückraum fand, der über das Tor schoss. Schalke drängte durch Karaman, Tanaka und Dzeko, doch ein Schuss Karamans wurde abgeblockt und Dzeko spielte den Ball ohne Gefahr ins Zentrum. Lukas Pinckert zwang den eigenen Keeper Nicolas Kristof beinahe per Eigentor zu einer Parade. In der zweiten Halbzeit brachte Vincent Wagner Maurice Krattenmacher, der in drei Einsätzen drei Tore erzielt hatte. Ein Gegenstoß endete, als David Mokwa den Ball an den Pfosten schlug, jedoch im Abseits stand. Der FC Schalke 04 spielte vor heimischem Publikum 0:0 unentschieden gegen die SV Elversberg, beide Trainer zeigten sich mit der Leistung zufrieden.

Im eigenen Stadion: SC Paderborn 07 besiegte 1899 Hoffenheim mit 3-1. Santiago Castaneda traf in der 29. Minute für SC Paderborn 07. In der 42. Minute traf Stefano Marino, vorbereitet von Laurin Curda. SC Paderborn 07 ging mit einer 2-0-Führung in die Pause. Adam Daghim erzielte in der 50. Minute ein Tor für 1899 Hoffenheim, vorbereitet von Max Moerstedt. In der 69. Minute war Steffen Tigges erfolgreich für SC Paderborn 07, vorbereitet von Jonah Sticker.

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