Bundesliga
Spieltag 2: 36 Tore in neun Spielen der Bundesliga
In der Bundesliga fielen in Spieltag 2 insgesamt 36 Tore in neun Spielen, im Schnitt 4,0 pro Partie. Die Gastmannschaften gewannen fünf Spiele, die Heimmannschaften drei, und eine Partie endete unentschieden. 12 Tore fielen vor der Pause und 24 danach.
Bis zur 39. Minute hielt der 1. FC Köln das torlose Remis, dann eröffnete El Khannouss auf Vorlage von Vagnoman den Torreigen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Promel erhöhte in der 60. Minute nach Zuspiel von Mittelstadt auf 2:0, ehe Demirovic in der 75. Minute das dritte Tor für den VfB Stuttgart nachlegte. Bulter gelang in der 81. Minute der Ehrentreffer für die Gäste, doch Vagnoman stellte in der 90. Minute den 4:1-Endstand her. Der VfB Stuttgart gewann damit gegen den 1. FC Köln mit 4:1. Vor der Partie hatte Trainer Hoeneß auf den verletzten Tomás verzichten müssen, zudem war Bouanani zu den Glasgow Rangers verliehen worden.
Mit einem Blitzstart in der vierten Minute durch Dinkci, der nach Zuspiel von Chuki traf, brachte Werder Bremen RB Leipzig früh in Bedrängnis und führte zur Pause verdient mit 1:0. Nach dem Seitenwechsel baute der Gastgeber den Vorsprung aus: In der 68. Minute erhöhte Fullkrug auf 2:0, ehe Grull in der 80. Minute selbst traf und mit dem 3:0 die Entscheidung herbeiführte. Leipzig, das mit Kapitän David Raum über die gesamte Spielzeit auf dem Platz stand und dessen Vertragsverlängerung der Klub noch in diesem Monat vorantreiben will, gelang in der 90. Minute durch Baku nach Vorarbeit von Maksimovic lediglich der Ehrentreffer zum 3:1-Endstand. Werder Bremen gewann gegen den Champions-League-Teilnehmer mit 3:1 und fügte dem Team von Sportdirektor Marcel Schäfer, das zuvor mit zwei Pflichtspielsiegen ohne Gegentor gestartet war, die erste Saisonniederlage zu.
Eine umstrittene Einwurfsituation leitete in der 90. Minute die entscheidende Wende ein, als Krattenmacher nach Vorlage von Futkeu zum 3-4 traf und den spektakulären Auswärtssieg des Aufsteigers perfekt machte. Zuvor hatte Borussia Mönchengladbach im Borussia-Park eine 3-1-Führung noch aus der Hand gegeben und unterlag der SV Elversberg letztlich mit 3-4. Bolin brachte die Gastgeber früh in Führung (11.) und stellte kurz vor der Pause auf 2-1 (44.), ehe Scally nach Wiederbeginn erhöhte (56.). Doch die Gäste kämpften sich zurück: Krattenmacher erzielte in der 66. Minute den Anschlusstreffer, Keidel glich in der 80. Minute per Freistoß aus, bevor Krattenmacher mit seinem zweiten Tor die Partie endgültig drehte. Trainer Wagner hatte die zweite Halbzeit nur von der Tribüne verfolgen können, nachdem er nach dem Pausenpfiff die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
Eine 2:0-Führung reichte 1899 Hoffenheim nicht, um gegen Borussia Dortmund zu bestehen. Lemperle hatte in der 54. Minute nach Vorlage von Daghim auf 2:0 erhöht, nachdem Avdullahu die TSG kurz vor der Pause in Führung gebracht hatte. Dortmunds Guirassy leitete mit seinem Anschlusstreffer in der 61. Minute die Wende ein, als er nach Zuspiel von Anton traf. Fünf Minuten später bereitete Guirassy den Ausgleich durch Silva vor. In der 86. Minute unterlief Hajdari ein Eigentor, das Dortmund den 3:2-Sieg bescherte. Guirassy, der in den ersten beiden Bundesligaspielen bereits zwei Treffer erzielt hat, war der entscheidende Mann auf dem Platz und untermauerte seinen Anspruch, Harry Kane als Torjäger herauszufordern.
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Ein Blitzstart brachte die Werkself auf Kurs: Fernandez traf bereits nach einer Minute auf Vorlage von Gutierrez zum 1:0, und derselbe Gutierrez legte in der 28. Minute für Medina auf, der den Halbzeitstand von 2:0 herstellte. Bayer Leverkusen bezwang Union Berlin am Ende mit 4:0, nachdem Schick in der 48. Minute nach Quansah-Vorlage auf 3:0 erhöht und in der 66. Minute Maza zum 4:0-Endstand bedient hatte. Quansah rückte für den verletzten Neuzugang Doué in die Startelf, dessen Bundesliga-Debüt Trainer Martinez wegen einer Kleinigkeit als zu früh bezeichnete und den 23-Jährigen nicht in den Kader berief. Der ivorische Rechtsverteidiger soll in der kommenden Woche ins Training zurückkehren und könnte gegen Augsburg erstmals auflaufen.
Im eigenen Stadion: SC Paderborn 07 verlor mit 0-1 gegen SC Freiburg. In der 26. Minute traf Eggestein für SC Freiburg.
In der 45. Minute brannte noch einmal die Luft in der Veltins-Arena, als die Bayern ein letztes Mal vor der Pause anliefen, doch ein Tor fiel auch in dieser Drangphase nicht. Der FC Schalke 04 spielte gegen Bayern München 0:0 unentschieden und feierte den Punktgewinn nach Abpfiff wie einen Sieg. Trainer Muslic hatte den Knappen einen defensiven Plan mitgegeben, den er am Sky-Mikrofon so beschrieb: „Wir wollten das Leiden ein Stück weit genießen.“ Kapitän Neuer räumte ein, dass die verlorenen Punkte die Münchner belasten. Gosens, der glühende Schalke-Fan, absolvierte sein erstes Pflichtspiel im königsblauen Trikot und sagte: „Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.“ Kompany merkte an, dass zumindest ein Hauch von Ärger angemessen gewesen wäre. Mulder, Leiter der Profiabteilung, sprach von einem heroischen Kampf und einem besonderen Stadion, das von einem leidenschaftlichen Publikum besucht werde.
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Ein Doppelschlag von Becker und Mwene vor der Pause brachte die Gäste auf Kurs, ehe der eingewechselte Königsdörffer mit seinem Treffer in der 90. Minute für Aufruhr sorgte. Hamburger SV verlor gegen FSV Mainz 05 mit 0-5, nachdem es zur Halbzeit bereits 0-2 gestanden hatte. Becker eröffnete in der 19. Minute nach Vorlage von Sano. Mwene erhöhte in der 41. Minute auf 0-2. Tietz traf in der 48. Minute zum 0-3 und legte in der 83. Minute das 0-4 nach. Königsdörffer, im Sommer ablösefrei von Hamburg nach Mainz gewechselt, wurde in der Halbzeit eingewechselt und erzielte in der 90. Minute das 0-5, als Mwene ihn in die Tiefe schickte und er an Abwehrchef Bornauw vorbeizog. Sein anschließender Jubel mit Knie-Rutscher und ausladender Gestik löste lautes Pfeifen im Volkspark aus. HSV-Kapitän Remberg stellte sich dem Ex-Hamburger sofort entgegen und sagte, er dürfe nicht zulassen, dass jemand vor den eigenen Fans so feiere. Trainer Polzin wollte die Aktion nicht überbewerten.
Eine dominante erste Halbzeit reichte Eintracht Frankfurt nicht, um gegen den FC Augsburg zu bestehen. Nach einer 1-0-Führung zur Pause brach die Mannschaft von Trainer Hütter innerhalb kürzester Zeit nach dem Wiederanpfiff auseinander und unterlag am Ende mit 1-4. Jonathan Burkardt hatte die Gastgeber bereits in der 6. Minute per Kopf nach einer Flanke von Younes Ebnoutalib in Führung gebracht. Finn Dahmen im Augsburger Tor verhinderte mit mehreren starken Paraden einen weiteren Gegentreffer vor der Halbzeit. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. In der 46. Minute unterlief Elias Baum ein Eigentor zum 1-1. Nur eine Minute später, in der 47. Minute, nutzte Robin Fellhauer eine Fehlkontrolle von Noah Atubolu und traf zur Augsburger Führung. Trainer Adi Hütter bezeichnete den Start in die zweite Hälfte als „fürchterlich“ und kritisierte die fehlende Stabilität seiner Defensive. In der 65. Minute erhöhte Alexis Claude-Maurice auf 1-3, ehe Fabian Rieder in der 89. Minute mit einem sehenswerten Treffer den 1-4-Endstand herstellte. Kapitän Robin Koch sprach von einem Schock, den die Mannschaft nach dem schnellen Doppelschlag nicht überwinden konnte.