Spanien-WM-Kader ohne Real-Madrid-Spieler – 260 Mio. Marktlücke zu Deutschland
Die spanische WM-Mannschaft 2026, die von Trainer Luis de la Fuente vorgestellt wurde, enthält keine Spieler von Real Madrid. Der 26‑köpfige Kader ist um 260 Millionen Euro höher bewertet als der deutsche Kader.
De la Fuente nahm Spieler wie Rodri Hernández, Lamine Yamal und Álvaro Morata in die Endauswahl auf. Mittelfeldspieler Gavi Piqué wurde trotz seiner Erfahrung für La Roja ausgelassen.
Das Fehlen von Real Madrid steht im Gegensatz zur spanischen WM‑Kader 2022, in dem Spieler wie Dani Carvajal und Ferland Mendy vertreten waren. Die Auslassung spiegelt De la Fuentes taktische Vorlieben wider.
Real Madrid muss Kader straffen wegen Mourinhos Dreispielwunsch
Die Bewertungsdifferenz unterstreicht Spaniens Tiefe an jungen Talenten im Vergleich zum erfahreneren deutschen Kader. Das Durchschnittsalter der spanischen Spieler liegt bei 24,8 Jahren, das der Deutschen bei 27,1 Jahren. Der Wert des spanischen Kaders gehört zu den höchsten im Turnier, nur hinter Frankreich und England. Der deutsche Kader wird mit 780 Millionen Euro bewertet, der spanische mit 1,04 Milliarden Euro. De la Fuente betonte den Zusammenhalt und die Fitness des Kaders als zentrale Kriterien seiner Auswahl. Spanien eröffnet seine WM‑Kampagne am 12. Juni gegen Brasilien.