WM
Spaniens junger Innenverteidiger prägt Barcelonas WM-Narrativ
Im tobenden Stadion von Katar übernimmt der 19-jährige Pau Cubarsí vom FC Barcelona die Verteidigung der spanischen Nationalmannschaft bei der FIFA-WM 2026. Mit einer Passgenauigkeit von 96 Prozent in fünf Spielen festigt er seinen Status als jüngster Stammspieler in der Geschichte der WM als Innenverteidiger.
Cubarsí ist der einzige Spieler unter 20 Jahren, der bei einer WM für Spanien jede Minute auf dem Platz stand. Er teilte sich die Abwehr mit Unai Simón und Marc Cucurella. Die Zuversicht von Luis de la Fuente in den jungen Innenverteidiger spiegelt sich in dessen Statistiken wider.
In fünf Partien spielte er 449 Pässe, von denen 432 erfolgreich waren – eine Quote von 96 Prozent. Zudem gelangen ihm fünf entscheidende Vorlagen, was seine Rolle beim Aufbau des Spiels unterstreicht.
Im Achtelfinale gegen Portugal vollendete Cubarsí 71 von 77 Pässen, wobei 34 davon Mitspieler im gegnerischen Feld erreichten. Diese Präzision half Spanien, die entscheidende K.-o.-Phase ballbesitzdominant zu gestalten.
Merinos spätes Tor rettete Spanien – doch der Arsenal-Mann hatte es nicht erwartet
Defensiv verbuchte er 19 Balleroberungen und 23 erfolgreiche defensive Aktionen. Seine Partnerschaft mit Aymeric Laporte erwies sich als entscheidend, da Spanien in jedem Spiel ohne Gegentor blieb. Das Duo zeigte konstante Leistungen und begrenzte Marc Pubill auf eine einzige Minute Einsatzzeit, während Eric García während des gesamten Turniers nicht zum Einsatz kam. Spaniens Abwehr kassierte kein einziges Tor, was die Effektivität der Kombination Laporte-Cubarsí unterstreicht. Cubarsís defensive Bilanz ist historisch: Fünf Spiele ohne Gegentor in ebenso vielen WM-Einsätzen – die schnellste Serie dieser Art für einen Verteidiger. Damit übertrifft er den Rekord von Paolo Maldini, der sieben Spiele benötigte, um dieselbe Marke zu erreichen. Beobachter sehen in ihm nun einen der herausragenden Innenverteidiger der WM und loben seine Gelassenheit, progressive Pässe und Reife in Zweikämpfen. Florencia Tan Jun/Getty Images hielt seine Glanzmomente fest, darunter die Leistung gegen Portugal.