Söders persönlicher Preis ehrt Vincent Kompany als Anwalt für Menschlichkeit
In München verlieh der Bayerische Sportpreis am Samstag den persönlichen Preis des Ministerpräsidenten Markus Söder an Vincent Kompany, den Trainer des Rekordmeisters FC Bayern. Die Verleihung fand im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung statt, die seit 2002 jährlich sportliche Vorbilder ehrt.
Preisverleihung und offizielle Würdigung
Die Bayerische Staatskanzlei teilte die Auszeichnung mit, nachdem die ‑Zeitung bereits über die Ehrung berichtet hatte. Söder lobte Kompany als „großen Trainer für einen großen Verein“ und bezeichnete ihn als „engagierten Anwalt für Menschlichkeit“.
Der Ministerpräsident bezeichnete den 40‑jährigen Kompany als „Glücksgriff“ für den deutschen Rekordmeister und bemerkte, dass aus dem früheren „FC Hollywood“ ein erfolgreicher „FC Feelgood“ geworden sei.
Mit seinem klaren Plädoyer für Menschenwürde habe Kompany laut Söder „viele Menschen weit über die gesamte Sportwelt hinaus beeindruckt“. Er sei nicht nur eine große Persönlichkeit des Sports, sondern auch ein Vorbild, das Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt.
Vincent Kompany hielt nach dem Rassismus‑Eklat um Vinícius Junior eine emotionale Rede. Im Februar hatte er fast zwölf Minuten lang eine Stellungnahme gegen Rassismus abgegeben, ausgelöst durch beleidigende Äußerungen gegen den Real‑Madrid‑Stürmer im Champions‑League‑Spiel zwischen Benfica Lissabon und den Königlichen sowie José Mourinhos damalige Reaktion.
Der Bayerische Sportpreis zeichnet seit 2002 Stars und Initiativen aus, die die positive Wirkung des Sports in der Gesellschaft sichtbar machen und das Sportleben ideenreich gestalten. Die diesjährige Verleihung erfolgt am Samstag in München und umfasst mehrere Kategorien.