Bundesliga
Sechser-suche Neuhaus-spur befeuert hoffnungen bei Borussia Mönchengladbach
Bei Borussia Mönchengladbach herrscht nach nur zwei Bundesliga‑Spieltagen bereits eine spürbare Krise: Die Fohlen zeigen alarmierende Frühform, haben bislang drei Tore erzielt und stehen dank dieser Treffer nicht am Tabellenende. Die Trainer Eugen Polanski sucht verzweifelt nach einer passenden Sechser‑Besetzung, während die Diskussion um Florian Neuhaus wieder an Fahrt gewinnt.
Die drei erzielten Tore reichen bislang nicht aus, um die Mannschaft aus dem Tabellenplatz am Tabellenende zu retten, doch sie verhindern den absoluten Absturz. In den beiden bisherigen Spielen gegen RB Leipzig und SV Elversberg zeigte sich jedoch ein gravierendes Defizit im Zentrum, das die Trainer weiter beschäftigt.
Frühform und Tabellenplatz
Die Fohlen präsentieren sich in alarmierender Frühform, doch die mangelnde Stabilität im Zentrum lässt Zweifel an einer nachhaltigen Aufwärtsentwicklung aufkommen. Gegen Leipzig starteten Philipp Sander und Kevin Stöger, gegen Elversberg Sander und der 18‑jährige Mathieu Nguefack, doch beide Duos brachten nicht den nötigen Erfolg.
Zentrumsprobleme und Neuhaus-Spur
Trainer Eugen Polanski sucht immer noch seine Idealbesetzung für die Sechs, während ein weiterer Sechser, Enzo Leopold, kürzlich sein Kreuzband riss. Die anhaltenden Zentrumsprobleme treiben die Sechser‑Suche weiter an, und der Name Florian Neuhaus wird erneut zum Gesprächsthema.
Der 29‑jährige Neuhaus sollte eigentlich abgegeben werden, war in den ersten zwei Spielen nicht einmal im Kader und will nun seinen mit vier Millionen Euro dotierten Vertrag aussitzen. Sportdirektor Rouven Schröder, der den Kader zusammenstellte, muss sich die wiederauflebende Neuhaus‑Spur erklären.
„Ich glaube schon, dass Flo im Training vernünftige Zeichen setzt. Es ist klar, dass er spielen will und auch im Kader sein will. Aber wir mussten eben Entscheidungen treffen“, erklärte Trainer Eugen Polanski gegenüber der Zeitung.
Für das kommende Spiel gegen SC Freiburg am Wochenende könnte Kevin Stöger wieder starten. „Wir haben mit Sicherheit auch noch den Stögi, der gegen Elversberg nur auf der Bank gesessen hat. Im ersten Spiel in Leipzig hat er auch kein ganz so schlechtes Spiel gemacht. Am Samstag war die Überlegung, ihn mit seiner großen Erfahrung hereinzubringen. Wir haben ihn nur nicht gebracht, weil wir aufgrund von Verletzungen anders wechseln mussten“, sagte Polanski. Es bleibt spannend, wer am Samstag im Zentrum für Gladbach auflaufen wird.