JUGEND JUGEND
Schweizer U21 verliert gegen Frankreich und Island übernimmt den Playoff-Platz
Die Schweizer U21‑Nati hatte keine Chance und erhielt keine Schützenhilfe, als sie in Orléans gegen Frankreich mit 1:7 verlor und damit die Endrunde verpasste; bereits nach 15 Minuten stand es 0:2, und Islands Sieg über die Färöer verdrängte die Schweiz von Platz 2 und von den Playoffs.
Französische Übermacht in Orléans
Nach nur fünfzehn Minuten lag die Schweiz bereits mit 0:2 zurück, beide Treffer entstanden über die linke Seite. Die frühe Führung ließ die Schweizer kaum Raum für Gegenangriffe.
Mathys Tel brachte in der zehnten Minute das erste Tor, und Noé Lebreton erhöhte in der vierzehnten Minute. Liam Chipperfield verpasste in der siebenundzwanzigsten Minute knapp die Chance, das Spiel zu drehen.
Frankreich zeigte sich vor der Pause effizienter und nutzte einen Schweizer Abwehrbock, um vor der Halbzeit auf 3:0 zu kommen. Alessio Besio verfehlte einen Freistoß für 1:3, während Dehmaine Tabibou das Ergebnis auf 4:0 erweiterte. Tel erzielte sein drittes Tor, Steve Ngoura traf nach seiner Einwechslung, und Kevin Danois schloss in der Nachspielzeit ab; Chipperfield erzielte dennoch den Ehrentreffer für die Schweiz.
Icelandische Aufholjagd sichert Playoffs
Im Parallelspiel setzte Island die Färöer bereits nach siebzehn Minuten mit 2:0 in Führung, wodurch die Schweiz in der virtuellen Tabelle auf Rang drei abrutschte.
Die einzigen Schweizer Hoffnungen auf die Playoffs lagen in den beiden Toren der Färöer, doch Island hielt seine Führung und übernimmt damit den Playoff-Platz, während die Schweiz die U21‑EM 2027 in Albanien und Serbien verpasst.
Trainer Alex Frei hätte mit drei Punkten gegen Frankreich die zweite Tabellenposition verteidigen können, doch das drückende Ergebnis besiegelte das Ausscheiden und verdeutlicht, wie weit die Nati von einem Überraschungssieg entfernt war.