FRAUEN
Schweiz erreicht WM-Playoffs und behält weiße Weste
Schweiz besiegte Israel 2‑0 in Sitten am Dienstag und sicherte sich damit einen Platz in der nächsten Runde der Qualifikations‑Playoffs für die WM 2027 mit einem Gesamtergebnis von 9‑3. Der Sieg erfüllte die beiden Ziele des Trainers Rafel Navarro, das Weiterkommen und ein Gegentor zu verhindern.
Tore und Aufstellungänderungen
Iman Beney eröffnete den Treffer nach einer halben Stunde, indem sie einen von Geraldine Reuteler geflotteten Ball per Kopfball verwandelte. Julia Stierli fügte in der Nachspielzeit per direktem Freistoß ein zweites Tor hinzu. Navarro passte seine Startelf an, holte Lia Kamber, Nadine Riesen und Stierli ins Spiel, während Kamber bereits im Hinspiel zweimal getroffen hatte.
Beney, eine Manchester City Stürmerin, erzielte ihr drittes Tor der Qualifikationskampagne, während Stierlis Freistoß den Sieg besiegelte. Die Schweizer Mannschaft dominierte den Ballbesitz mit 77 Prozent und verzeichnete 32 Schüsse gegenüber Israels zwei, hatte jedoch im ersten Halbzeitabschnitt Schwierigkeiten, entscheidend abzuschließen.
Was bevorsteht
Die zweite Playoff‑Runde ist für Ende November und Anfang Dezember geplant, wenn das Team von Navarro auf Österreich trifft. Österreich, auf Platz 25 der FIFA‑Frauenrangliste, besiegte zuvor Kosovo mit 4‑0 und führt im Gesamtergebnis mit 6‑1.
Einstimmiger Tenor: Schweiz hält Israel ohne Gegentor
Die beiden Spiele finden zwischen dem 26. November und dem 5. Dezember statt, anschließend könnte für die Schweizer Mannschaft ein interkontinentaler Playoff folgen. Die WM 2027 wird vom 24. Juni bis zum 25. Juli in Brasilien ausgetragen.
Navarros Mannschaft zeigte im Vergleich zu den letzten Auftritten eine deutlich stärkere Abwehr und ließ in beiden Spielen kein Tor zu. Die Schweizer Nati hat unter seiner Führung nun beide ihrer genannten Ziele für die Begegnung erreicht.
Durch das Halten eines Nulltreffers ist das Selbstvertrauen der Mannschaft hoch, während sie sich auf einen stärkeren Gegner vorbereitet. Die kommenden Spiele werden prüfen, ob die defensive Stabilität gegen die höher platzierte österreichische Mannschaft erhalten bleibt.