Schröders Aufruf: Gladbach-Fans müssen am Samstag laut sein
Im abendlichen Licht der Borussia‑Park‑Arena stehen noch wenige Zuschauer, doch das Flackern der Scheinwerfer wirft lange Schatten auf das Feld, wo am Samstag das Heimspiel gegen Mainz 05 stattfinden soll. Sportdirektor Rouven Schröder nutzt diesen Moment, um die Fans zu einem lauten Auftritt zu bewegen.
Trainerfrage drängt das Team
Die anhaltende Suche nach einem dauerhaften Cheftrainer hat das bevorstehende Duell gegen Mainz 05 fast in den Hintergrund gerückt, wie das Foto von Christian Verheyen/GettyImages eindrucksvoll zeigt. Trotz der Unsicherheit bleibt das Spiel ein zentrales Ereignis für die Vereinsgemeinschaft.
Schröders Appell an die Fans
Schröder betont, dass ein erster Erfolg vor heimischem Publikum für Borussia Mönchengladbach essenziell sei. Dafür wird Jan-Moritz Lichte als Interimstrainer die Verantwortung übernehmen und die Mannschaft auf das Spiel vorbereiten.
Nach drei Niederlagen hat sich die Fohlenelf selbst unter Druck gesetzt. Ein Sieg gegen die Nullfünfer würde ein befreiendes Signal senden, unabhängig davon, wer künftig die permanente Trainerbank besetzt.
„Die Mannschaft sollte schon den Arsch wieder hochkriegen. Aber dafür brauchen wir auch jeden Einzelnen im Stadion und 90 Minuten lang vollen Support“, fordert Schröder die Anhänger lautstark heraus. Er unterstreicht, dass die Präsenz im Stadion entscheidend für die Leistung sei.
„Auch wenn Fehler passieren – und die werden auch am Samstag passieren – müssen wir zusammenhalten. Das ist das, was Borussia immer ausgezeichnet hat“, fügt er hinzu und erinnert an die Traditionswerte des Klubs.
Risiko einer Niederlage gegen Mainz
Schröder bezeichnet die aktuelle Widerstandsfähigkeit der Mannschaft als „elementar“ und als „immer ein Schlüssel dieses Klubs“. Er geht davon aus, dass die Fans von Beginn an unterstützend wirken werden.
Die Gefahr, erneut ein Ergebnis wie die 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg zu wiederholen, sei hoch. Nur ein starker Rückhalt im Stadion könne das Gegenstück zu einem möglichen Rückschlag bilden.
„Und wenn wir schlecht waren, bin ich der Erste, der mit der Mannschaft nach dem Spiel den Kopf hinhält. Aber während der 90 Minuten helfen Pfiffe niemanden“, mahnt Schröder und stellt klar, dass Kritik erst nach dem Spiel konstruktiv sein kann.
Der Aufruf des Sportdirektors verdeutlicht, dass die Unterstützung der Fans nicht nur ein Nice‑to‑have, sondern ein entscheidender Faktor für die Identität und den zukünftigen Aufstieg von Borussia Mönchengladbach ist.