Schnelles Wiedersehen in Thessaloniki: Wirtz könnte erstmals Kapitän sein
Im Toumba Stadion, das kaum 30.000 Zuschauer fasst, wartet das deutsche Team auf die Rückkehr nach einer überraschenden Niederlage in Augsburg. Die Erinnerung an das 0:1 gegen Griechenland ist noch frisch, während Jürgen Klopp am Sonntag um 20:45 Uhr (RTL) die Revanche sucht.
Bilanz und Bedeutung des Spiels
Das Duell in Thessaloniki ist das 1.045. Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft. Nach vier Sieglosen Partien brachte ein 2:0 gegen Serbien in München den 603. Sieg, ergänzt durch 216 Unentschieden und 225 Niederlagen in der Gesamthistorie. In der Nations League führen die Griechen mit sieben Punkten die Gruppe vor den Niederlanden (5), Deutschland (4) und Serbien (0). Ein Erfolg ist für Deutschland entscheidend, um im Rennen um einen der beiden Viertelfinalplätze mitzuhalten.
Aufstellung, Debütanten und Kapitänsfrage
Im 23‑Mann‑Kader für die Partie stehen vier Spieler ohne Ländereinsatz: Torhüter Finn Dahmen (FC Augsburg) und Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt) sowie Feldspieler Felix Keidel (SV Elversberg) und Finn Jeltsch (VfB Stuttgart). Jeltsch könnte sein Debüt feiern. Da Bayern‑Profis Serge Gnabry nicht mitreist, ist Florian Wirtz mit 47 Einsätzen der erfahrenste im Kader und dürfte erstmals die Mannschaft als Kapitän führen, wenn er in der Startelf steht. Beim 2:0 gegen Serbien hatte Wirtz bereits die Kapitänsbinde von Gnabry übernommen.
Bundestrainer Jürgen Klopp, 59 Jahre alt, hat nach drei Partien eine Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage. Die Chance auf eine erfolgreiche Revanche im Toumba Stadion ist für ihn persönlich von großer Bedeutung.
Der französische Schiedsrichter Clément Turpin, 44 Jahre alt, leitet das Spiel. Turpin hat bereits mehrere Begegnungen der deutschen Mannschaft betreut, zuletzt vor zwei Jahren in Düsseldorf beim 5:0 gegen Ungarn in der Nations‑League‑Gruppenphase.