Schneller Aufstieg von Sascha Britschgi und Boteli zum A‑Nati
Im Trainingslager in Belek, Türkei, betritt der junge Rechtsaußen Sascha Britschgi das Feld der Schweizer A‑Nati, nur wenige Monate nachdem er nach nur drei Einsätzen für den FCL in der Super League zu Parma gewechselt war und seine Chance im Coppa Italia gegen Spezia nutzte.
Mutiger Schritt und schneller Aufstieg
Vor dreizehn Monaten wagte das Luzerner Eigengewächs einen mutigen Schritt, indem er nach nur drei Ligaspielen für den FCL den Ruf der Serie A annahm und zu Parma wechselte. Der damalige 19‑jährige Britschgi ließ sich nicht von Ratschlägen abbringen, mindestens eine Saison in der Schweiz zu bleiben.
Der FCL war unter Trainer Mario Frick zu jener Zeit eine Top‑Adresse für junge Spieler, doch Britschgi entschied sich für das Risiko eines sofortigen Auslandsaufenthaltes. Der Wechsel erwies sich als lohnend, denn er feierte bereits beim Debüt in der Coppa Italia ein Tor gegen Spezia.
Sein Parma‑Debüt verlief nahezu perfekt: ein Weitschuss im Sieg gegen Spezia markierte einen Traumstart, woraufhin er in der „Schinkenstadt“ weitgehend in die Startelf integriert wurde.
Durchbruch in Parma und Einstieg in die A‑Nati
„Das letzte Jahr war unglaublich. Ich habe meine Chance im Cup genutzt und dann hat es so gemacht“, sagte Britschgi, während er den Finger schnippend zurückblickte. Der 19‑jährige Rechtsaußen erinnerte sich an sein erstes Training bei Parma: „Es war eines der strengsten meines Lebens. Alles war am Brennen. Dann wusste ich: Das ist Serie A.“
Mittlerweile hat er sich an das Tempo und die Härte der italienischen Liga gewöhnt und betrat am Montag das Camp der A‑Nati in Belek, ein Neuland für ihn. Gleiches gilt für Winsley Boteli, den er aus der U‑21 kennt. „Ich kenne Winsley durch die U21 sehr gut, er ist einer der engsten. Im Sommer waren wir noch zusammen in den Ferien und jetzt sind wir zusammen hier. Es ist ein Traum für uns beide“, erklärte Britschgi.
Die Schweiz bestreitet bis zum 6. Oktober vier Nations‑League‑Spiele, wobei die Chancen für Britschgis Debüt gut stehen, da Rechtsverteidiger Silvan Widmer seine Nationalmannschaftskarriere beendet hat. Das Auftaktspiel findet am Samstag in Skopje, Nordmazedonien, statt und wird live auf SRF 2 übertragen.