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Eredivisie

Schiedsrichterchef Collina verteidigt Schiedsrichterentscheidungen, sagt Ägypten 'Nicht'

Von Fussball4All Editorial ·

Der entscheidende Moment kam, als Schiedsrichter François Letexier nach einer VAR-Überprüfung das zweite Tor Ägyptens in der 3:2-Niederlage in der K.-o.-Phase gegen Argentinien aberkannte und so die argentinische Tordifferenz unangetastet ließ. In der Folge verteidigte Pierluigi Collina, der Schiedsrichterchef der FIFA, die Offiziellen und betonte, dass die Entscheidungen unabhängig bleiben.

Pierluigi Collina, der 66-jährige Italiener, der die Schiedsrichterabteilung der FIFA leitet, erklärte, die Vorwürfe der Voreingenommenheit seien unbegründet, und unterstrich, dass die Entscheidungen im Einklang mit den Spielregeln getroffen wurden.

Bei der Achtelfinalpartie hatte Schiedsrichter François Letexier nach einer VAR-Überprüfung das zweite Tor Ägyptens wegen eines Fouls in der Spielaufbauphase aberkannt. Im Gegensatz dazu wurde das dritte Tor Argentiniens trotz eines vermeintlichen Vergehens an Mohamed Salah nicht annulliert.

„Konstruktive Diskussionen über Entscheidungen gehören zum Fußball, aber unbegründete Vorwürfe haben dort nichts verloren“, sagte Collina. Er fügte hinzu, dass solche Behauptungen den Sport untergraben.

Collina betonte zudem, dass niemand die Integrität der Schiedsrichter infrage stellen dürfe – nicht einmal der FIFA-Präsident. Er warnte vor dem Eindruck, dass die Spielleitung beeinflusst werden könnte.

Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan zeigte sich nach dem Spiel empört und bezeichnete die Entscheidung als „durchgestochenes Spiel“, das jeder gesehen habe. Er argumentierte, dass die Organisatoren, wenn sie Argentinien zum Sieg verhelfen wollten, andere Teams einladen sollten.

Nach der Kontroverse beschloss Ägypten, eine Beschwerde gegen Letexier einzureichen. Der Verband fordert Aufklärung über den VAR-Eingriff.

Collinas Verteidigung der Schiedsrichter unterstreicht die FIFA-Verpflichtung zu unabhängiger Spielleitung und signalisiert, dass ähnliche Streitfälle im bestehenden Schiedsverfahren behandelt werden. Diese Haltung soll das Vertrauen in die Schiedsrichterarbeit für zukünftige Turniere bewahren.

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