Scheiblehners Grazer setzen Herz und Intensität gegen Austria Wien
Im Stadion der Grazer AK hallte das Aufheulen der Fans, als die Grazer im vierten Spiel unter Gerald Scheiblehner ein 2:2 gegen Austria Wien erzielten. Trotz des Unentschiedens zeigte das Team erneut die von Scheiblehner geforderte Leidenschaft, das Herz und die Intensität.
Intensität und Leidenschaft im Spiel
Der GAK bleibt auch im vierten Spiel unter Gerald Scheiblehner ungeschlagen. Gegen Austria Wien holten die Grazer ein 2:2 und zeigten dabei erneut jene Intensität und Leidenschaft, die der neue Trainer seit seiner Übernahme sehen möchte. Das Ergebnis bestätigte das unverletzte Auftreten des Teams.
Scheiblehner sah über 90 Minuten ein gerechtes Remis und betonte, dass seine Mannschaft in mehreren Phasen die bessere war. „Es hat Phasen gegeben, in denen wir die bessere Mannschaft waren“, sagte er und kritisierte, dass Austria Wien im Ballbesitz mehr Kontrolle hatte, weil der Druck am Ball fehlte. Er hob die gezeigte Leidenschaft, das Herz und die Intensität hervor.
Entwicklungspotenzial und körperliche Anpassung
Der Trainer wies darauf hin, dass vor allem die körperliche Anpassung an die intensivere Spielweise noch Entwicklungspotenzial bietet. Er erklärte, dass die Mannschaft nicht über 90 Minuten ein hohes Tempo halten könne und dass körperliche Ermüdung zu passiveren Phasen führe. Deshalb sei es schwierig, gegen ein Team mit sehr talentierten Spielern Druck am Ball aufrechtzuerhalten.
Mit der Strafraumverteidigung war Scheiblehner zufrieden und lobte, dass die Mannschaft „sehr konsequent wegverteidigt“ habe. Gleichzeitig betonte er, dass noch nicht alle Abläufe perfekt funktionieren, aber dass man genau wisse, woran man arbeiten müsse.
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Ausblick: Trainingsphase und Testspiel
In den kommenden Wochen will Scheiblehner die internationale Spielpause gezielt für die Weiterentwicklung nutzen. Nach mehreren Trainingseinheiten zu Wochenbeginn erhalten die Spieler zunächst vier Tage frei, bevor eine komplette Trainingswoche folgt.
Ein Testspiel gegen Kalsdorf sei ebenfalls geplant, wobei Scheiblehner mit Humor hinzufügte: „Schauen wir, dass wir das hoffentlich gewinnen, weil sonst kippt die Stimmung in Graz.“
Jacob Italiano stand erstmals in dieser Saison in der Startelf und bescherte den Grazer ein Tor. Scheiblehner lobte seine Tempo‑Rückkehr, seinen Instinkt für Räume und das „top gemachte“ Tor, betonte jedoch, dass er nach einer längeren Verletzungspause noch nicht die komplette Spielzeit bewältige.
Auch Hofleitners Treffer wurde hervorgehoben: Der Trainer sagte, dass ein Stürmer immer wichtig sei zu treffen und dass Hofleitner hart arbeite, sodass ein Tor ihm Energie für die Zukunft gebe. Scheiblehner rundete ab, dass er sich für jeden Burschen freue, der trifft.
Abschließend betonte Scheiblehner die Bedeutung der Fans: Er glaube, dass das Team Begeisterung auslöse, weil die Zuschauer aufstehen und klatschen. Dieses Zusammenspiel von Leidenschaft, Herz und gemeinsamer Arbeit soll das Fundament für künftige Siege bilden.