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Transfers

Schattenseite des Hwang-Deal lässt Schalke Last-Minute-Coup feiern

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Schattenseite des Hwang-Deal lässt Schalke Last-Minute-Coup feiern

Der FC Schalke 04 hat in den letzten Sekunden vor dem offiziellen Transferfenster den südkoreanischen Nationalspieler Hee‑Chan Hwang, 30‑jähriger Angreifer mit 82 Länderspielen, unter Vertrag genommen – ein echter Transferkracher, der nur wenige Sekunden vor Ablauf abgeschlossen wurde und damit ein Coup für Frank Baumann und sein Team darstellt. Molly Darlington – FIFA/GettyImages liefert das, das den Moment festhält.

Leihe, Kaufoption und Zeitdruck

Ursprünglich war nur eine Leihe im Raum, doch Schalke sicherte sich eine Kaufoption für den 82‑fachen Nationalspieler Hee‑Chan Hwang. Damit erhielt die Bundesliga‑Mannschaft einen Deal, der den Spielstil der Knappen ergänzen soll, weil der Angreifer über jede Menge Qualitäten und Erfahrung verfügt. Der Abschluss erfolgte in der letzten Minute des Transferfensters, also unmittelbar vor dem Ende des offiziellen Transferfensters für die Bundesligisten.

„Gegen 17 Uhr war ungefähr klar, dass alle Seiten den Transfer wollten. Zunächst dachte ich, wir hätten noch genügend Zeit. Dann kamen jedoch technische und organisatorische Schwierigkeiten hinzu“, erklärte Frank Baumann gegenüber der WAZ. Er fügte hinzu, dass das Team zeitweise das Gefühl hatte, der Transfer könnte doch noch scheitern.

Durch den knappen Zeitrahmen kam es zu keinem umfassenden medizinischen Check des 30‑jährigen Angreifers, wie er normalerweise vor Vertragsunterzeichnung üblich ist. Schalke musste daher darauf vertrauen, dass Hee‑Chan Hwang fit ist und den sportmedizinischen Standards des Vereins gerecht wird.

Medizinische Risiken und Zukunft

Frank Baumann betonte: „Nach eigener Aussage ist er grundsätzlich einsatzbereit. Ob er bereits am kommenden Wochenende zum Kader gehört, hängt von den Tests und den Eindrücken der nächsten Tage ab. Wir werden nichts Unvernünftiges machen.“ Ob der Südkoreaner gegen den FC Bayern München zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten.

Am Donnerstag trainierte Hee‑Chan Hwang mit der Mannschaft, während Junior Dina Ebimbe, Kenan Karaman und Timo Becker individuelle Einheiten absolvierten. Die Trainingseinheit zeigte, dass der Neuzugang bereits in das System der Knappen integriert wird.

Ein Blick auf die bisherige Verletzungshistorie des 30‑jährigen Angreifers lässt nichts Dramatisches vermuten. Er hatte nur leichte muskuläre Probleme und eine nicht dramatische Knöchelverletzung. Im Jahr 2025 verpasste er vier Spiele der Wolverhampton Wanderers, 2026 fünf Spiele, und eine Wadenverletzung im Februar hielt ihn etwa drei Wochen vom Spielbetrieb fern.

Der Hwang-Deal verdeutlicht, dass Last‑Minute‑Transfers bei den Bundesligisten immer riskanter werden, weil technische Hürden und fehlende medizinische Checks die Schattenseiten solcher Coup‑Deals offenbaren. Dennoch zeigen die Knappen, dass sie bereit sind, solche Risiken einzugehen, um ihre Offensivqualitäten zu stärken.

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