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Drei‑Millionen‑Option: Schalke 04 holt Hwang im last‑Minute‑Leihdeal
Mit einer Kaufoption von drei Millionen Euro hat S04 am Deadline Day die Hwang‑Leihe für zehn Monate abgeschlossen – der Deal wurde erst 35 Sekunden vor Ablauf der Transferfrist im offiziellen Bundesliga‑System bestätigt und damit ein weiteres Last‑Minute‑Manöver des Vereins.
Details zur Leihe
Der südkoreanische Stürmer Hee‑Chan Hwang kommt von einem noch nicht genannten Verein und wird als Stürmer eingesetzt. Die Leihe beinhaltet eine Kaufoption von drei Millionen Euro, die bei Ausübung den Spieler dauerhaft zu S04 bringen würde. Die Laufzeit beträgt zehn Monate, was nach Aussage von Frank Baumann ein überschaubares Risiko darstelle.
Zeitdruck am Transferfenster
Gegenüber der erklärte Frank Baumann: „Als wir die Bestätigung bekommen haben, dass im System der Bundesliga alles hochgeladen ist, waren es 35 Sekunden vor Transferschluss.“ Diese Aussage verdeutlicht, wie knapp die Bestätigung erfolgte und dass das System erst kurz vor Schluss aktualisiert wurde.
Die Regeln verlangen, dass ein Transfer erst dann gültig ist, wenn alle Daten rechtzeitig im Bundesliga‑System hinterlegt sind. Mehrere Abschlüsse am letzten Tag scheiterten, weil die Eingabe zu spät erfolgte – Hwang‑Leihe war die Ausnahme.
Ein weiteres Risiko bestand darin, dass der medizinische Check normalerweise vor der Unterschrift erfolgt. Bei dieser Leihe musste er nachträglich durchgeführt werden. Baumann betonte: „Natürlich ist das ein gewisses Risiko, aber bei einem Leihgeschäft über zehn Monate überschaubar.“
Baumann wies zudem auf die technische Entwicklung hin: „Was früher das Faxgerät war, ist heute die digitale Welt mit Dingen wie der digitalen Unterschrift.“ Damit unterstreicht er, dass digitale Prozesse entscheidend für den Abschluss waren.
Die Leihe fällt wortwörtlich in die Kategorie der „Last‑Minute‑Transfers“. Diese Situation spiegelt die zunehmende Hektik am Transferende wider, in der Clubs häufig bis zur letzten Sekunde kämpfen, um Verstärkungen zu sichern. Brett Patzke – WWFC/GettyImages dokumentierte das Geschehen fotografisch.