Schalkes Transfersommer lässt Baumann Manko bei Einnahmen sehen
Im Ruhrpott hat Schalke 04 in den letzten Wochen einen turbulenten Transfersommer erlebt: Der Klub verzeichnete 14 Zugänge und 18 Abgänge, während nur 200 tausend Euro an Einnahmen erzielt wurden – ein Manko, das Baumann deutlich kritisiert und das die Saisonplanung belastet. Ein von Jürgen Fromme dokumentiert die Lage.
Finanzielle Bilanz des Sommerfensters
Beim FC Schalke 04 wurden im Sommer etwa 2,5 Millionen Euro ausgegeben, während die Einnahmeseite lediglich 200 tausend Euro einbrachte. Der Klub verbuchte 14 Zu- und 18 Abgänge in der abgelaufenen Transferperiode. Baumann sieht Luft nach oben bei den Abgängen.
Baumann, 49, erklärte, dass man frühzeitig mit den Spielern kommuniziert habe, dass ihre Einsatzchancen schwierig werden könnten. „Da hätte ich mir schon zwei, drei Abgänge mehr gewünscht“, sagte er.
Zu den Spielern, die künftig weniger Einsatzzeiten erhalten könnten, zählen Janik Bachmann, Finn Porath und Adrian Gantenbein. Baumann betonte, dass die Verträge der Spieler selbstverständlich erfüllt werden.
Ausblick auf weitere Transfers
Die vielversprechendste Einnahmequelle wäre Moussa Sylla gewesen, dessen geplatzter Transfer zum New York City FC im Winter bereits scheiterte. Trotz des gescheiterten Deals bleibt Schalke mit Edin Dzeko, Hee‑chan Hwang und Junior Adamu drei weitere Mittelstürmer mit Startelf‑Potenzial im Kader.
Baumann sieht noch Spielraum für weitere Abgänge: „Jetzt müssen wir schauen, ob in den nächsten Tagen noch etwas passiert oder im Winter. In einigen Ländern ist das Transferfenster ja noch geöffnet.“ In Saudi‑Arabien schließt der Markt erst am 12. Oktober, potenzielle Käufer aus der Schweiz haben bis zum 8. September Zeit.
Die aktuelle Bilanz verdeutlicht, dass Schalke 04 trotz zahlreicher Zugänge seine finanziellen Ziele im Sommer nicht erreicht hat und künftig stärker auf Verkäufe setzen muss, um die Wirtschaftlichkeit des Klubs zu sichern.