Schalke reagiert auf Fan‑Kritik, jetzt kehrt das Kult‑Magazin zurück
Der FC Schalke 04 reagiert auf die jüngste Fan‑Kritik, indem er das traditionsreiche Mitgliedermagazin „Schalker Kreisel“ wieder in gedruckter Form einführen will. Vorstandschef Matthias Tillmann bestätigte den Plan in einem Klubinterview und betonte, dass die Rückkehr ein Zeichen für den Dialog mit den Anhängern sei. Noch offen bleiben jedoch Details zu Erscheinungsweise, Frequenz und Finanzierung.
Rückkehr des Kult‑Produkts
Nach der Einstellung des Print‑Magazins im Sommer 2024, die damals wegen hoher Produktions‑ und Versandkosten beschlossen wurde, soll der „Schalker Kreisel“ künftig erneut als Print‑Ausgabe erscheinen. Tillmann erklärte: „Wir haben entschieden, den ‚Schalker Kreisel‘ in der Printversion wieder ins Leben zu rufen.“ Die digitale Kommunikation bleibt erhalten, um Fans zu erreichen, die selten im Stadion sind.
Vor seiner Einstellung erschien das Magazin zuletzt viermal pro Saison. Die Neuauflage befindet sich laut Informationen von „RUHR24“ noch in der Planungsphase, sodass weder der genaue Erscheinungstermin noch die zukünftige Erscheinungsfrequenz feststehen.
Finanzierung und zukünftiges Konzept
Mit fast 230 000 Mitgliedern stellt ein kostenloser Versand an alle Empfänger erhebliche Kosten dar. Deshalb prüft Schalke ein Bezahl‑ oder Abomodell, wobei konkrete Pläne bislang noch fehlen. Tillmann betonte, dass digitale Angebote weiterhin ein wichtiges Hilfsmittel bleiben, um insbesondere Fans zu erreichen, die nicht regelmäßig ins Stadion kommen.
Auch das Layout und die inhaltliche Ausrichtung des Magazins könnten sich ändern, da der Verein an einer Überarbeitung des bisherigen Konzepts arbeitet. Bis jetzt ist die grundsätzliche Entscheidung, den „Schalker Kreisel“ wieder in gedruckter Form zu veröffentlichen, fest.
Die Rückkehr des Magazins soll die Kommunikation zwischen Verein und Anhängern stärken, doch die offenen Fragen zu Kosten, Erscheinungsintervall und Design bleiben bis zur endgültigen Planung unbeantwortet.