Schalke‑Kapitän Karaman muss Comeback‑Chance für Türkei weiter warten
Schalke‑Kapitän Kenan Karaman muss weiterhin auf sein Comeback für die türkische Nationalmannschaft warten, weil Nationaltrainer Vincenzo Montella ihn für die anstehenden Länderspiele nicht berücksichtigt hat. Der 32‑jährige Offensivspieler gibt jedoch die Hoffnung auf eine Rückkehr nicht auf und arbeitet weiterhin hart für den Verein.
Nationaltrainer Vincenzo Montella hat Karaman erneut nicht für die kommenden Länderspiele nominiert. In einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung erklärte Karaman: „Abgeschlossen habe ich mit der Nationalmannschaft nicht.“
Der 32‑jährige Angreifer betont, dass er sich über seine Leistungen im Schalke‑Trikot wieder für die Türkei empfehlen will. „Ich denke, mit guten Leistungen nach der Länderspielpause werde ich versuchen, noch einmal anzuklopfen für die Länderspiele im November“, sagte er.
Rückkehr nach Verletzung
Nach einer Hüftverletzung verpasste Karaman den Saisonauftakt in Augsburg. Er sammelte anschließend erste Minuten im 0:0‑Unentschieden gegen den FC Bayern, bevor er in den Spielen gegen Union Berlin (3:1) und SV Elversberg in der Startelf stand. Im 0:0 gegen Elversberg führte er die Königsblauen erneut als Kapitän.
Mit fünf Punkten nach vier Partien liegt Schalke 04 im bisherigen Saisonverlauf im Mittelfeld. Karaman kommentierte nach dem Elversberg‑Erfolg: „Fünf Punkte nach vier Spielen – vor der Saison hätten wir das alle unterschrieben.“
Mögliche Testspiele
Während zahlreiche Teamkollegen während der Länderspielpause zu ihren Auswahlmannschaften reisen, bleibt Karaman bei Schalke. Für ihn könnten Testspiele gegen Rot‑Weiß Oberhausen und Austria Lustenau auf dem Programm stehen.
Karaman hat bislang 31 A‑Länderspiele für die Türkei absolviert und sechs Treffer erzielt. Sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft liegt mehrere Jahre zurück; im Juni 2023 stand er im Kader, kam jedoch im 2:0 gegen Wales nicht zum Einsatz.
Damit richtet Karaman seinen Blick nun auf die nächste Möglichkeit im November, um erneut an die türkische Nationalelf anzuklopfen.