Schalke gibt Update: El‑Faouzi und Gosens nach harter Kollision aus
Neil berichtete von schockierenden Szenen am Samstagnachmittag, als Soufiane El‑Faouzi und Robin Gosens im Bundesliga‑Duell zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 in der ersten Halbzeit heftig zusammenstießen und mit Kopfverletzungen vom Platz mussten. Beide Spieler wurden anschließend sofort medizinisch versorgt und später ins Partner‑Krankenhaus Knappschaft Kliniken Buer gebracht.
Kollision in der ersten Halbzeit
In der 38. Minute sprangen beide Spieler zu einem Kopfball und trafen mit den Köpfen zusammen. Starke Blutungen entstanden, sodass beide mit Turban und blutüberströmten Trikots ausgewechselt wurden, doch sie konnten das Spielfeld eigenständig verlassen. Die Szene ließ das Spiel kurzzeitig stillstehen.
Erste medizinische Versorgung und Auswechslungen
Die Mannschaftsärzte des 1. FC Köln halfen bei der Erstversorgung, bevor die Schalker Spieler in die Klinik gebracht wurden. Janik Bachmann und Vitalie Becker traten für Schalke 04 als direkte Nachfolger ein. Beide Neuverpflichtungen übernahmen sofort die defensiven Aufgaben.
Schalkes offizielle Stellungnahme und Ausblick
Auf der Plattform X veröffentlichte Schalke 04 ein Update, in dem beide Spieler zu weiteren Untersuchungen ins Partner‑Krankenhaus verlegt wurden. Der Club wünschte den „Kämpfern“ gute Besserung und betonte, dass die Situation ernst sei. Aufgrund der Schwere des Zusammenpralls wird erwartet, dass El‑Faouzi und Gosens mindestens für das Pokalspiel gegen Dynamo Dresden am Dienstag und das Bundesliga‑Duell gegen RB Leipzig am Samstag ausfallen.
Der Ausfall von El‑Faouzi trifft das Team besonders hart, da er im Mittelfeld als einer der besten Spieler gilt und kaum ersetzbar ist. Auch Gosens, der ehemalige Nationalspieler, war zuletzt in guter Form und wird nun von Vitalie Becker auf der linken Außenbahn ersetzt.
Die Verletzungen folgen auf die Ausfälle von Kenan Karaman und Maximilian Wöber, die bereits in der Vorwoche gemeldet wurden. Während Karaman voraussichtlich bald zurückkehrt, bleibt unklar, wie Trainer Miron Muslic langfristig auf den Verlust von El‑Faouzi und Gosens reagieren wird.