Bundesliga
Schalke droht Leih-Fiasko, weil Wallentowitz kaum Spielzeit sammelt
Die aktuelle Saison sollte Mika Wallentowitz die Chance geben, durch eine Leihe bei Greuther Fürth viel Spielpraxis zu sammeln, während Schalke befürchtet, dass er in der Bundesliga kaum Einsatzzeiten erhält und seine Entwicklung dadurch ins Stocken gerät, und damit das geplante Jahr für beide Seiten gefährdet.
Geplante Spielpraxis durch Leihe
Ralf Ibing – firo sportphoto/GettyImages liefert das, das die Situation dokumentiert. Die aktuelle Saison sollte Mika Wallentowitz dazu nutzen, durch eine Leihe bei Greuther Fürth möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Schon früh war klar, dass er in der Bundesliga kaum für den FC Schalke aufspielen würde und seine Entwicklung dadurch ins Stocken geraten könnte. Sein Vertrag läuft bis 2030, was die Dringlichkeit erhöht.
Der Gedanke war, dass die 2. Bundesliga dem 18‑jährigen Spieler mehr Einsatzchancen bietet als die Bundesliga. Durch die Leihe sollte er sich für die kommende Saison wieder im Kader von Schalke positionieren können.
Aktuelle Minutenbilanz und Perspektiven
In den ersten fünf Pflichtspielen kam Wallentowitz nur zweimal zum Einsatz, jeweils nur für kurze Zeit nach einer späten Einwechslung. Das ergibt lediglich 15 Spielminuten von möglichen 450 Minuten. Diese geringe Nutzung widerspricht dem Ziel, Spielpraxis zu sammeln.
In den letzten drei Pflichtspielen erhielt er überhaupt keinen Einsatz, sodass kein Anzeichen einer baldigen Verbesserung erkennbar ist. Die Situation lässt Zweifel an einer sinnvollen Entwicklung aufkommen.
Schalke warnt vor einem möglichen Leih‑Fiasko, das ein verlorenes Jahr für den Verein und für Wallentowitz bedeutet, wenn die Leihe nicht zeitnah wirkt. Ohne regelmäßige Minuten könnte die geplante Weiterentwicklung ausbleiben.
Theoretisch wäre die 2. Bundesliga das optimale Szenario, um dem Youngster die nötige Spielzeit für die nächste Saison bei den Königsblauen zu ermöglichen. Ohne nennenswerte Praxis bleibt das jedoch schwierig, trotz des bis 2030 gültigen Vertrags.
Wallentowitz muss im Training Eigenwerbung betreiben und die nächsten Chancen gut nutzen. Andernfalls könnte überlegt werden, die Leihe bereits im Winter zu beenden und einen neuen Klub zu finden. Nach seiner Unterschrift sagte er: „Ich hatte schon mit Flo Hellstern Kontakt … und freue mich, dass der Wechsel jetzt geklappt hat“, doch diese Freude scheint inzwischen einer Ernüchterung gewichen zu sein.