Sara Gündoğan wirft Trainer Okan Buruk für fehlende Einsatzminuten ihres Mannes an
Im türkischen Stadion von Galatasaray Istanbul sitzt Ilkay Gündogan erneut auf der Ersatzbank, während seine Frau Sara Gündoğan in den sozialen Medien den Trainer Okan Buruk für die knappen Minuten ihres Mannes verantwortlich macht. Der 35‑jährige Ex‑Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hat bislang nur elf Einsatzminuten in dieser Saison erhalten.
Knappe Spielzeit und öffentlicher Protest
Gündogan kam erst in der 84. Minute des Champions‑League‑Auftritts gegen Sporting Lissabon zum Einsatz, ein 1:3‑Niederlage, die sein zweiter Einsatz dieser Saison war. Sara Gündoğan erklärte auf Social Media, dass Interessierte den Trainer direkt nach dem Grund für die geringe Spielzeit fragen sollten.
Sie betonte, ihr Mann habe für den Wechsel nach Istanbul sein Gehalt reduziert und höhere Angebote anderer Klubs abgelehnt. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass Gerüchte über ein Jahresgehalt von sechs bis sieben Millionen Euro unbegründet seien.
Reaktionen aus Umfeld und Fan‑Sphäre
Nach dem Spiel kritisierte ein ehemaliger türkischer Nationalspieler, Nihat Kahveci, die späte Einwechslung und behauptete, Gündogan laufe im Training nicht schnell genug. Mehrere Galatasaray‑Fans fordern seit Wochen den Abgang des Mittelfeldspielers.
Ein Fan beschuldigte Sara auf Social Media, ihr Mann verdiene zu viel, worauf sie mit den Worten reagierte: „Wenn ihr wissen wollt, warum Ilkay nicht spielt, fragt euren Trainer, nicht mich.“ Sie verteidigte sich zudem gegen Beleidigungen, die an ihr und ihre Kinder gerichtet waren.
Gündogan wechselte 2025 nach Istanbul, konnte jedoch nicht an seine Glanzzeiten bei Manchester City anknüpfen. Die aktuelle Situation zeigt, dass die Diskussion um seine Einsatzminuten weiter eskaliert, während die Familie Gündoğan sich gegen persönliche Angriffe wehrt.