Bundesliga
Salzburgs Serie steht unter Druck, Sturm sucht Durchbruch am Sonntag
Red Bull Salzburg empfängt am Sonntag um 17:00 Uhr den Vizemeister Sturm Graz in der siebenten Runde der Admiral Bundesliga. Beide Teams kommen mit Rückenwind aus ihren Europa‑League‑Auftaktspielen, doch Salzburgs Serie gegen Sturm steht auf dem Prüfstand, während Sturm nach einem 0:0 gegen Rennes nach vorne drängt.
Form und Vorgeschichte
Salzburg gehen als einziges noch ungeschlagenes Team in die Partie, nachdem sie die Europa‑League‑Eröffnung gegen Lewski Sofia mit 1:0 gewonnen hatten und damit ihre Bilanz von dreizehn Pflichtspielen ohne Niederlage ausbauen wollen. Der Trainer Danny Röhl betont, dass die Mannschaft die Intensität beider Teams erwarten und im richtigen Moment die Räume attackieren will. Der Artikel wurde von Hans Oberlaender verfasst.
Im direkten Duell hat Salzburg in den letzten sechs Begegnungen keinen Sieg gegen Sturm erzielt; der letzte vollständige Erfolg, ein 3:1‑Heimsieg, liegt mehr als eineinhalb Jahre zurück. Die vergangenen drei Aufeinandertreffen endeten jeweils mit einem 1:1‑Unentschieden.
Verletzungen und Aufstellung
Sturm kann nicht in Bestbesetzung antreten: Stürmer Seedy Jatta fehlt nach einer Schulter‑OP, Albert Vallci ist nach einem Achillessehnen‑Schlag gegen Rennes fraglich, und Spielmacher Otar Kiteischwili hat nur Teile des Trainings absolviert und stand im Europa‑League‑Auftritt nicht im Kader. Kiteischwili, der zuvor beim 2:1 gegen LASK sein Comeback nach langen Wadenproblemen feierte, soll an die Leistungen gegen Linz und Rennes anknüpfen, erklärte Trainer Fabio Ingolitsch. Der LASK hatte dem Meister in der vorherigen Saison die erste Ligaverluste zugefügt.
Salzburgs mögliche Aufstellung sieht Zawieschitzky im Tor, eine Viererkette aus Veratschnig, Boma, Drexler und Schmid sowie das Mittelfeld um Barry, Mazurek, Baidoo, Kitano und Vertessen vor dem Stürmer Tabakovic vor. Das Team von Salzburg vertraut auf seine Offensivkraft.
Röhl fügte hinzu: „Beide Teams werden intensiv spielen. Ich hoffe, dass wir im richtigen Moment die richtigen Räume attackieren können, um ihnen wehzutun.“
Ingolitsch warnt: „Salzburg ist richtig gut in die Saison gestartet, spielt dominant und erarbeitet sich enorm viele Torchancen. Dem müssen wir hochkonzentriert, mit erneut hoher Intensität gegen den Ball und noch präziserem Positionsspiel entgegentreten.“
Die Gegenüberstellung von Salzburgs ungeschlagener Serie und Sturm Graz’ verletzungsgeprägtem Kader macht das Duell zu einem entscheidenden Test für beide Teams, dessen Ausgang die weitere Entwicklung in der Admiral Bundesliga maßgeblich beeinflussen wird.