Bundesliga
Salzburg hält Schwung, steigt auf zweiten Platz, Sturm verliert Anschluss
Im Rahmen der siebenten Runde der Admiral Bundesliga besiegte der FC Salzburg den SK Sturm Graz mit 3:0 im heimischen Red Bull Arena. Die Tore fielen in der 72., 76. und 83. Minute, erzielt von Nikolas Veratschnig, Kevin Boma und Aboubacar Camara. Das Spiel zog 12.631 Zuschauer an und wurde von SR Simsek geleitet. Foto: David Geieregger.
Salzburg hielt die Schlagzahl hoch, setzte sich im Schlager der siebenten Runde durch und erreichte damit den zweiten Platz in der Tabelle. Die „Bullen“ zeigten von Anfang an ein aggressives Pressing, das Sturm Graz früh in die Defensive zwang. Der Bull aus Salzburg zeigte erneut seine Klasse, während die Steirer den Anschluss an das Toptrio vorerst verloren.
Frühe Dominanz und taktische Ausrichtung
Unter Trainer Danny Röhl startete das Team mit einer klaren Mittelfeldüberlegenheit: Valentin Zabransky spielte wieder in der Innenverteidigung, während Karim Konate in einer offensiven Mittelfeldrolle agierte. In der ersten Viertelstunde dominierte Salzburg das Spiel, während Sturm Graz mit Kapitän Jon Gorenc Stankovic kaum Gefahr ausstrahlte. Die ersten Chancen für die Grazer entstanden erst zwischen der 20. und 30. Minute, als Nikolas Veratschnig und Edmund Baidoo den Sturm-Keeper Daniil Chudjakow unter Druck setzten.
Tabellenposition und Ausblick
Mit dem Sieg bleibt Salzburg unter Röhl bei 14 ungeschlagenen Spielen und holt sich den ersten Verfolgerplatz hinter Rapid, bevor die dreiwöchige Länderspielpause beginnt. Es war der erste Sieg gegen Sturm nach sechs erfolglosen Versuchen, wodurch die Steirer nun fünf Punkte hinter dem drittplatzierten LASK zurückliegen. Das Ergebnis festigt Salzburgs Position im oberen Tabellendrittel und lässt das Team weiter nach vorne drängen.
Die Torfolge war klar strukturiert: Veratschnig traf nach einem abgefangenen Ball, Boma verwandelte den nachfolgenden Freistoß und Camara besiegelte das Ergebnis mit einem Volleyschuss nach einer Flanke von Sota Kitano. In der 75. Minute erhielt Jürgen Heil vom Sturm eine Gelb‑Rote Karte für ein Foul, was die Grazer weiter schwächte.
Die Aufstellungen spiegelten die taktischen Entscheidungen wider: Salzburg stellte mit Zabransky, Veratschnig, Boma, Zabransky, Schmid, Barry, Mazurek, Redzic, Konate, Baidoo und Camara auf, während Sturm Graz mit Chudjakow, Malic, Quarshie, Koller, Heil, Hödl, Gorenc Stankovic, Weinhandl, Matoshi, Seidl und Kayombo antrat. Beide Teams zeigten trotz intensiver Phasen wenig Spielverlauf, wobei Sturm erst nach dem Seitenwechsel offensiver wirkte.