Bundesliga
Sabitzers Pause zwingt die österreichische Nationalmannschaft, sich in der Nations League anzupassen
Marcel Sabitzer, der 32‑jährige Mittelfeldstar von Borussia Dortmund, hat eine Pause vom ÖFB‑Team für die kommenden Nations‑League‑Spielen angekündigt, was bedeutet, dass er für die nächsten Spiele nicht zur Verfügung stehen wird. Die Entscheidung folgt auf „intensive Jahre“, in denen er sagt, er müsse seine Kräfte sorgfältig managen.
Sabitzers Gründe für die Pause
In einer Erklärung zitierte der Österreichische Fußballverband Sabitzer mit den Worten: „Der 32‑jährige Mittelfeldakteur will nach intensiven Jahren mit ‚Kräften sorgsam umgehen‘.“ Er fügte hinzu, dass die vergangenen zwei Jahre „sehr intensiv“ gewesen seien und dass er seit der Euro 2024 im Grunde drei Saisons hintereinander gespielt habe, bedingt durch Vereinsverpflichtungen in der Bundesliga, im DFB‑Pokal und in der Champions League.
Sabitzer, Mittelfeldspieler bei Borussia Dortmund, befindet sich im letzten Vertragsjahr und hat 102 Länderspiele sowie 27 Tore für die Nationalmannschaft gesammelt. Ein weiteres Erscheinen würde ihn mit Andreas Herzog in der ÖFB‑Bestenliste gleichstellen, wobei nur Marko Arnautovic (137) und David Alaba (117) vor ihm liegen.
ÖFB‑Team steht vor der kommenden Nations‑League‑Herausforderung
Teamchef Ralf Rangnick zeigte Verständnis für die Entscheidung und bemerkte, dass „Marcel und ich bereits vor der Weltmeisterschaft in Rücksprache seine Zukunft besprochen haben“ und dass das Team ihn in den kommenden Nations‑League‑Spielen vermissen wird. Rangnick bestätigte, dass der Kader für den Nations‑League‑Auftakt am Montag um 14.00 Uhr in Wien bekannt gegeben wird.
Die Gruppenphase der Nations League findet diesen Herbst statt, mit möglichen Play‑offs im März. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Euro 2028 ist für den 6. Dezember in Belfast geplant, was bedeutet, dass das ÖFB‑Team, das derzeit in Liga B spielt, seine Euro‑Kampagne bereits im März beginnen könnte, wenn es die Auf‑ und Abstieg‑Play‑offs vermeidet.
Rangnick sagte: „Natürlich ist es schade, dass wir in der Nations League auf ihn verzichten müssen, aber wir werden dann rechtzeitig vor Beginn der Qualifikationsspiele für die EURO 2028 gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht.“ Er fügte hinzu, dass Sabitzer wieder zur Verfügung stehen wird, falls die Nationalmannschaft ihn später im Jahr benötigt.
Der Kontrast zwischen Sabitzers sorgfältigem Umgang mit seinen Kräften und dem Bedarf des ÖFB‑Teams, sein Mittelfeld neu zu ordnen, unterstreicht das Balance‑Spiel zwischen Spieler‑Langlebigkeit und unmittelbaren Wettbewerbsanforderungen. Anfang nächsten Jahres werden Rangnick und Sabitzer erneut zusammenkommen, um zu entscheiden, ob die Pause zu einem dauerhaften Rückzug oder zu einer kurzfristigen Erholung wird.