Sabitzer hält an, die Pause gefährdet Österreichs Nationalmannschaft
Marcel Sabitzer, Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund, hat die Entscheidung bekannt gegeben, sich vorübergehend aus der österreichischen Nationalmannschaft zurückzuziehen, und beruft sich dabei auf eine Phase körperlicher Überlastung, nachdem er das Äquivalent von drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten absolviert hat, einschließlich der WM 2026 und der Klub‑Weltmeisterschaft.
Eine Pause, um die körperliche Überlastung zu bewältigen
Der Spieler erklärte, dass die Entscheidung durch eine athletische Überlastung bedingt sei, die aus einem extrem dichten Kalender resultiere, der von ihm verlangte, an internationalen Wettbewerben und Klubturnieren ohne nennenswerte Pausen teilzunehmen. Er betonte zudem, dass er praktisch das Äquivalent von drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten absolviert habe, eine Belastung, die seine Erholungsfähigkeit beeinträchtigt habe.
Im Alter von 32 Jahren hat der ehemalige Spieler von Rapid Wien, FC Red Bull Salzburg und Manchester United 102 Länderspiele und 27 Tore für Österreich erzielt und damit einen bedeutenden Abschnitt in der Geschichte der Nationalmannschaft markiert.
Eine noch offene Zukunft mit Österreich
Sabitzer hat die Tür für eine Rückkehr offen gelassen und plant ein Gespräch mit Cheftrainer Ralf Rangnick zu Beginn des nächsten Jahres, um die Bedingungen für ein mögliches neues Kapitel mit der Nationalmannschaft zu prüfen. Das Treffen soll klären, ob die körperlichen Verhältnisse ein weiteres internationales Engagement ermöglichen.
Österreich muss auf einen der Führungskräfte im Umkleideraum verzichten, dessen Rolle als Mittelfeldspieler und Anker innerhalb und außerhalb des Spielfelds vorübergehend fehlt, was eine taktische und motivationale Lücke im Team schafft.
In der Zwischenzeit bleibt Sabitzer bei Borussia Dortmund Stammspieler und trägt weiterhin mit seiner Erfahrung und seiner Fähigkeit, das Spieltempo zu steuern, zum Mittelfeld des deutschen Vereins bei, wobei er zeigt, dass die Pause nur die internationalen Verpflichtungen betrifft.
Die Entscheidung wirft ein Licht auf die zunehmende Debatte über die Arbeitsbelastung von Elite‑Fußballspielern und die Notwendigkeit, Phasen hoher Intensität besser zu managen, um die Langlebigkeit der Karrieren zu erhalten, ein Thema, das im zeitgenössischen Fußball immer zentraler wird.