Champions League
Sabahs späte Aufholjagd sichert Champions-League-Debüt nach Como
Am Dienstagabend in Baku sicherte die aserbaidschanische Mannschaft Sabah einen 3‑2‑Sieg über Hapoel Be’er Sheva in einem spektakulären Spiel und wurde damit der zweite Klub der Saison – nach Italiens Como – der erstmals im Hauptrundenturnier der Champions League auftritt. Der Sieg sicherte Sabahs Ticket für die Gruppenphase nach einer knappen 2‑1‑Niederlage im Hinspiel.
Nach Como, das in Italien direkt qualifiziert wurde, trat Sabah in die Champions League als zweiter Debütant der Saison ein. Die Vorrunde in Bukarest endete mit einer 2‑1‑Niederlage, wodurch die aserbaidschanische Mannschaft vor dem Rückspiel zurücklag.
Früher Treffer in Baku
Das Heimspiel in Baku begann lebhaft, als Igor Zlatanovic in der zehnten Minute vom Rand des Strafraums traf. Seine frühe Führung setzte den Ton für ein Spiel, in dem beide Mannschaften Schlagabtausche hatten.
Christian Nwachukwu stellte für Hapoel kurz vor der Halbzeit die Parität wieder her und brachte das Spiel auf Gleichstand. Nach der Pause brachte Guy Mizrahi Hapoel mit einem Tor um die 60. Minute in Führung und weckte die Hoffnungen auf ein torreiches Duell wieder.
Umarali Rakhmonaliev rettete Sabah mit einem Distanztor etwa fünfzehn Minuten vor Schluss zum Ausgleich und zwang damit in die Verlängerung. In der späten Nachspielzeit setzte Tellur Mütallimov einen spektakulären Volleyschuss zum 3‑2 und besiegelte den Sieg.
Das Spiel geriet in der Verlängerung ins Chaos, als Djibril Diop die zweite Gelbe Karte erhielt und Hapoel auf zehn Mann reduzierte, und später wurde Eliel Peretz des Feldes verwiesen, sodass sie nur noch neun Spieler hatten. Sabahs Orphé Mbina und Joy‑Lance Mickels kombinierten, um den Sieg trotz des Dramas auszuknocken.
Jenseits von Sabah und Como suchen Vereine wie NEC, Österreichs LASK Linz, Norwegens Viking FK und Sloweniens NK Celje weiterhin nach ihrem ersten Champions‑League-Auftritt. Aktuelle Ergebnisse deuten darauf hin, dass Celje (1‑1 gegen Slovan Bratislava) und Viking (2‑2 gegen Dinamo Zagreb) die größten Chancen haben.