Rudi Völler verteidigt Kimmich, während unfaire Vergleiche kreisen
DFB‑Sportdirektor Rudi Völler hat die hitzige Debatte über Joshua Kimmichs Rolle heruntergespielt, nachdem der Mittelfeldspieler die Kader nach einem 1:1-Unentschieden gegen die Niederlande und einer 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland in der Mitte der internationalen Länderspielphase verlassen hatte.
Kimmichs gemischte Leistungen
Wie ein Großer der Erstliga‑Spieler war Kimmich im 1:1‑Unentschieden gegen die Niederlande im Einsatz, doch dann lieferte er eine unglückliche Leistung gegen Griechenland. Die Mittelfeldverbindung mit Felix Nmecha schien dysfunktional, was Kritik von Fans und Experten auslöste.
Seine öffentliche Bitte, im Kader zu bleiben, wurde vom Cheftrainer Jürgen Klopp ignoriert. Im darauffolgenden Spiel gegen Serbien standen Tom Bischof, Alexander Pavlovic und Florian Wirtz im Mittelpunkt im deutschen Mittelfeld.
Die Episode löste hitzige Debatten darüber aus, ob das Team ohne Kimmich besser dran wäre. Klopp sprach das Thema in Pressekonferenzen an und stolperte dabei gelegentlich über seine Worte.
Völlers Verteidigung des Kapitäns
DFB‑Sportdirektor Rudi Völler lobte den 31‑jährigen Bayern‑München‑Spieler und sagte: „Jo Kimmich ist ein wunderbarer Kapitän“. Er fügte hinzu: „Jo Kimmich ist ein wunderbarer Spieler und wird uns in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten“.
Völler argumentierte, dass unterschiedliche Gegnerstärken einen direkten Vergleich der Aufstellungen verhindern. Er bemerkte, dass die ersten beiden Spiele schwierig waren, während Serbien ein schwächerer Gegner war, was Deutschland stärker erscheinen ließ.
Er schlug vor, dass die in den Eröffnungsspielen eingesetzten Spieler „wahrscheinlich auch gegen Serbien gewonnen hätten“, und bezeichnete den Vergleich als „ein bisschen unfair“. Der Kontrast zwischen öffentlicher Skepsis und Völlers Zuversicht unterstreicht die andauernde Debatte.