Eredivisie
Ruben van Bommel rammt Aaron Bouwman – Spieler landet im Krankenhaus
Im Achtzigsten Minute des Eredivisie‑Klassikers zwischen Ajax Amsterdam und PSV Eindhoven rammte Ruben van Bommel, Sohn des Ex‑Bayern‑Stars Mark van Bommel, Aaron Bouwman mit voller Wucht, was zu einem schweren Foul und einem Krankenhausaufenthalt des PSV‑Verteidigers führte. Der Vorfall ereignete sich am Samstag und löste heftige Schubsereien aus.
Schweres Foul im Duell
Hier sprang van Bommel mit voller Wucht in den PSV‑Gegenspieler Aaron Bouwman. Bouwman lief zu einem Ball knapp dreißig Meter vor dem eigenen Tor, wollte ihn wegköpfen, während sein Blick nach vorne gerichtet war. Van Bommel kam von der linken Seite in hohem Tempo, traf jedoch nicht den Ball, sondern rammte seine Hüfte in den Körper des Verteidigers. Der Zusammenstoß ließ den Spieler zu Boden gehen, er schrie sofort und blieb benommen beim Spiel.
Ajax‑Profi Youri Baas packte den Eindhovens‑Spieler van Bommel am Kragen und zog ihn wütend von der Stelle. Der junge Ruben, Sohn des Ex‑Bayern‑Stars Mark van Bommel, erhielt danach nur die gelbe Karte, obwohl viele ein rotes Strafmaß erwarteten.
Der Ajax‑Trainer äußerte nach dem Klassiker in Amsterdam große Besorgnis: „Aaron stand unter Schock, er hatte Atembeschwerden.“ In den Niederlanden wird seit Samstag über das schwere Foul in der Eredivisie diskutiert.
Brutalo‑Foul von Ruben van Bommel spaltet die niederländische Fußballwelt
Verletzung und Ausfall
Der PSV‑Klub bestätigte, dass Bouwman nach dem Spiel ins Krankenhaus eingeliefert worden war und in den kommenden Wochen nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Er habe sich eine Prellung des Brustbeins und der Lunge zugezogen – gravierende Folgen für den Spieler.
Ajax‑Mittelfeldspieler Davy Klaassen hatte bereits mit einem Platzverweis für van Bommel gerechnet. „Als ich Aaron dort liegen sah, fragte ich mich, was der Schiedsrichter jetzt macht“, sagte er, und fügte hinzu, dass er eine Rote Karte für das Vergehen für angebracht gehalten hätte.
PSV‑Trainer Peter Bosz, Ex‑Bundesliga‑Coach, nahm seinen Spieler in Schutz und betonte, dass er nicht befugt sei, die Entscheidung zu beurteilen. Er erklärte, van Bommel habe keine Absicht gehabt, und dass er nach dem Spiel mit dem Spieler gesprochen habe.