Ruben Rada, Bewunderer von Palermo, gestorben
Am Mittwoch, dem 26. August 2026, trauerte die Musikwelt um den Verlust von Rubén Rada, der 83‑jährigen uruguayischen Legende, deren Liebe zu Peñarol und Bewunderung für die Fußball‑Ikonen Palermo, Maradona, Gatica und Monzón neben einem lebenslangen Traum stand, selbst Fußball zu spielen.
Ein zurückgelassener Fußballtraum
Rubén Rada wurde 1943 geboren und wurde zu einem deutlichen Vertreter der rioplatentischen Musik auf Bühnen auf beiden Seiten des Río de la Plata, sogar in Fernsehserien zu sehen. Sein ursprünglicher Plan war jedoch, Profifußballer zu werden. Im Alter von vier Jahren erkrankte er an Tuberkulose und verbrachte zwei Jahre in einem Krankenhaus 20 Kilometer von Montevideo entfernt.
Er kehrte im Alter von 15 Jahren zum Sport zurück, aber eine ärztliche Untersuchung zeigte einen Fleck in seiner Lunge, was ihn dazu veranlasste, den Traum aufzugeben. In einem Interview von 2018 sagte er: “Die Musik war mein Plan B. Mehr als 20 Jahre lebte ich in der Nähe des Estadio Centenario und, da mich niemand kannte, ging ich zu Fuß, um Nacional, Defensor, Rampla oder Cerro zu sehen, glücklich einfach nur, eine Chorizo in jedem Stadion zu essen.” Er wurde oft liebevoll El Negro genannt.
Im Jahr 2021 erinnerte er sich an ein Foto mit Diego Maradona und sagte, er sei von dem Tod der argentinischen Legende zu Tränen gerührt gewesen und bewunderte nicht nur Diego, sondern auch Künstler wie Picasso und Dalí. Er beschrieb Maradona als “einen sehr liebevollen Typ, der dich sah, dich umarmte, ein unglaublicher Freund.”
Ein lebendiges musikalisches Erbe zu früh beendet
Nur wenige Wochen vor seinem Tod war der 83‑jährige voll aktiv und hatte einen neuen Musikkreislauf mit dem Titel “¿Quién va a cantar?” gestartet, der Künstler verschiedener Genres und Strömungen auf YouTube zusammenbringt. Außerdem hatte er für Oktober zwei Shows mit der emblematischen Band Totem geplant.
Früher in diesem Monat wurde der Künstler mit einem komplexen Gesundheitszustand ins Krankenhaus eingeliefert, der sich in den letzten Stunden verschlimmerte und zu seinem Tod am Mittwoch, dem 26. August 2026 führte. Die Ankündigung wurde von einem Fotocredit begleitet, der lautete “Foto: Guillermo Rodríguez Adami.”
Radas lebenslange Liebe zu Peñarol und seine Bewunderung für Fußball‑Ikonen wie Palermo, Maradona, Gatica und Monzón blieben ein konstanter roter Faden in seiner musikalischen Laufbahn und unterstreichen, wie sein unerfüllter Fußballtraum in seiner Kunst weiterlebte. Sein Tod hinterlässt eine Lücke sowohl in der Musikwelt als auch in der Gemeinschaft sportbegeisterter Fans.