WM
Roy Keane kritisiert Englands erste Halbzeit gegen Panama als "schottisch"
Roy Keane, ehemaliger englischer Mittelfeldspieler, kritisierte die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit gegen Panama scharf und sagte, es habe sich „angefühlt, als würde man Schottland zuschauen“. In einem Interview mit ITV bemängelte er, dass Thomas Tuchels Team trotz Ballbesitzmangels an Intensität fehlte. England will mit einem Sieg die Gruppe L anführen.
England ging in das Spiel mit dem Ziel, die Gruppe L mit einem Sieg anzuführen, doch trotz langer Ballbesitzphasen gelang es ihnen kaum, klare Torchancen zu erspielen. Die mangelnden echten Chancen frustrierten die Experten, da die Mannschaft es nicht schaffte, den Ballbesitz in Bedrohung umzumünzen.
Das Turnier begann mit einem offensivstarken Sieg über Kroatien, doch das zweite Gruppenspiel gegen Ghana gestaltete sich schwierig. Daraufhin stellte Tuchel in New Jersey eine offensiv ausgerichtete Startelf auf. Diese Formation setzte sich aus Jude Bellingham, Morgan Rogers, Bukayo Saka, Marcus Rashford und Harry Kane zusammen.
Die Startelf bestand aus Jude Bellingham, Morgan Rogers, Bukayo Saka, Marcus Rashford und Harry Kane, alle von Thomas Tuchel für das Spiel gegen Panama nominiert. Ihre Aufstellung unterstrich die Erwartung an ein hochtemporeiches Spiel.
Keane verglich Englands Leistung mit der von Steve Clarkes Schottland und merkte an, dass die Schotten wohl nach der Gruppenphase ausscheiden würden. Er sagte: „Sie kämpfen, ihnen fehlt diese Intensität … Es ist, als würde man Schottland zuschauen! Ein eklatanter Mangel an Qualität.“ Weiter führte er aus: „Man denke an das, was wir gestern von Frankreich gesehen haben – ihre Top-Spieler auf den Flügeln, die Qualität zeigen, doch die Spieler, die diese Klasse haben, bringen sie nicht.“
Gary Neville stimmte zu und beobachtete, dass in den letzten 15 Minuten vor der Halbzeit das Publikum zu murren begann und der Druck stieg. Er ergänzte: „Die Gesichter wirkten etwas erschöpft … Sie müssen sich in der Halbzeitpause sammeln.“
Beide ehemaligen Spieler betonten, dass England zwar das Talent hat, um zu dominieren, dies aber auch zeigen muss, um im WM-Turnier weiterzukommen. Ihre Kommentare unterstreichen die Dringlichkeit für Tuchels Team, in der zweiten Halbzeit das Endergebnis zu verbessern.