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Rot‑Weiß Oberhausen erzielt Transfer‑Hammer mit ex‑Schalker Max Meyer
Der 30‑jährige Ex‑Schalker Max Meyer hat einen Zweijahresvertrag bei dem Regionalligisten Rot‑Weiß Oberhausen unterschrieben und kehrt damit in seine Geburtsstadt sowie zu einem seiner Jugendvereine zurück, um dort seine Laufbahn neu zu starten, nach einer längeren Verletzungspause und mit dem Ziel, künftig auch junge Talente zu fördern.
Warum Oberhausen den Ex‑Schalker holte
Die Verpflichtung gilt als echter Transfer‑Coup, weil der 30‑jährige Nationalspieler einen Vertrag über zwei Jahre erhält und damit dem Verein langfristige Erfahrung sichert. Der Regionalligist aus dem Ruhrgebiet sieht in Meyer nicht nur einen Spieler, sondern auch einen zukünftigen Jugendtrainer.
Für den Spieler beginnt ein neuer Abschnitt seiner Laufbahn: Neben den Einsätzen für die erste Mannschaft soll er bei RWO zum Jugendtrainer ausgebildet werden, wobei die Nähe zu seiner Familie eine zentrale Rolle bei der Entscheidung spielte.
„Ich habe den Werdegang von RWO schon länger verfolgt und bin von der Arbeit, die hier geleistet wird, wirklich überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, dass es für mich losgeht“, erklärte Max Meyer nach der Bekanntgabe der Verpflichtung.
Der Mittelfeldspieler bringt für Regionalliga‑Verhältnisse außergewöhnlich viel Erfahrung mit: 156 Bundesliga‑Partien, 46 Einsätze in der englischen Premier League sowie zahlreiche Einsätze in der Champions‑ und Europa‑League. Neben Schalke 04 spielte er für Crystal Palace, den 1. FC Köln, Fenerbahçe und zuletzt APOEL Nikosia.
Was die Rückkehr für beide Seiten bedeutet
RWO‑Vorsitzender Marcus Uhlig betonte, dass es kein gewöhnlicher Transfer sei und dass Meyer mehrere Möglichkeiten im In‑ und Ausland gehabt habe, sich jedoch bewusst für Oberhausen entschieden habe – ein klarer Hinweis auf die Bedeutung des Transfers für den Verein.
Nach einer längeren Verletzung soll Meyer behutsam an seine Bestform herangeführt werden; wann er erstmals für RWO auflaufen kann, bleibt abzuwarten. Besonders interessant: Im September könnte es gleich zweimal zum Wiedersehen mit seinem langjährigen Verein Schalke kommen – am 11. September gegen die Schalke‑U23 und am 24. September im Testspiel gegen die Profimannschaft von S04.