Ronaldo wirft Teamchef Wortbruch vor und will zurückkehren
Im Trainingslager des portugiesischen Nationalteams steht Cristiano Ronaldo, 41, allein auf dem Platz, während er auf die angekündigten 30 Minuten Einsatz gegen Norwegen wartet – ein Versprechen, das nie eingelöst wird. Der Superstar wirft dem Teamchef Jorge Jesus nun doppelten Wortbruch vor.
Ronaldo wirft doppelten Wortbruch vor
In einem langen Statement, das internationale Medien und Transferexperte Fabrizio Romano zitieren, erklärt der 41‑jährige Ronaldo, dass er den Teamchef wegen doppeltem Wortbruch anklage. Trotz der Vorwürfe betont er, dass er nicht endgültig aus Portugals Team zurücktreten wolle.
Ronaldo schildert, dass er nach der WM ein Gespräch mit Jorge Jesus geführt habe, in dem die gemeinsame Zeit beim Team besprochen wurde. Er betont, er habe keine feste Spielzeit gefordert, sondern lediglich den zugesagten Einsatz von 30 Minuten erhalten wollen. Die vereinbarte Zeit war für ihn entscheidend.
Jesus signalisiert mögliche Rückkehr von Ronaldo nach Nations‑League
Als das Training begann, wärmte Ronaldo vergeblich auf, weil ihm die versprochene Einsatzzeit nicht gewährt wurde. In einer anschließenden Aussprache mit Jesus wurde ein vorbereitetes Statement nicht vorgelesen, was Ronaldo als weiteren Wortbruch deutet und ihn zum wortlosen Verlassen des Lagers veranlasste.
Jorge Jesus deutete zuletzt an, dass ein Comeback für den Superstar möglich sei. Ronaldo rechnet jedoch mit einer Sperre des Verbandes wegen seiner Abreise, erklärt aber: „Wenn ich in guter körperlicher Verfassung bin und in meinem Verein Tore schieße, werde ich nach Absitzen der Strafe wieder verfügbar sein, um mit unserer Nationalmannschaft zu spielen und zu gewinnen.“