Romanze: Warum Dino Toppmöller Lens nach sechs Spielen verließ
Als Dino Toppmöller im Sommer zum französischen RC Lens kam, herrschte beiderseitige Begeisterung; bereits nach sechs Pflichtspielen – darunter ein 1:0‑Sieg im Debüt und ein 5:2‑Erfolg gegen Auxerre – wurde er am Dienstag von seinem Job entbunden, obwohl die kurze Geschichte der Zusammenarbeit zunächst vielversprechend wirkte.
Jean‑Louis Leca, Sportdirektor des RC Lens, erklärte: „Das Feeling war direkt da. Es war mehr als Fußball. Zwei Männer haben sofort eine Verbindung aufgebaut.“ Der 45‑jährige Dino Toppmöller bestätigte seine Begeisterung: „Das Projekt ist das Wichtigste für einen Trainer.“
Im ersten Pflichtspiel gewann Lens 1:0, gefolgt von einem fulminanten 5:2‑Sieg gegen Auxerre. Danach folgten Niederlagen von 1:2 in Straßburg und 0:1 zu Hause gegen Lorient, die Zweifel an der neuen Führung aufkommen ließen.
Rückschläge und Kritik
In der Champions‑League drehte Lens bis zur 90. Minute ein 1:2‑Rückstand gegen Slavia Prag in einen 3:2‑Sieg um. Im Spiel gegen Le Mans gelang ein Ausgleich von 2:2 nach einem 0:2‑Rückstand.
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Quellen aus dem Klub berichteten, Toppmöller habe Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung und sei für seine Spielauffassung kritisiert worden. Spieler klagten über mangelnde taktische Schulung im Vergleich zu Vorgänger Pierre Sage. Eine innere Quelle zitierte: „Es gab auf allen Ebenen ein umfassendes Versagen.“
Interne Machtkämpfe und Trennung
Nelson Morgado, einer von Toppmöllers Co‑Trainern, geriet intern stark in die Kritik und stand im Konflikt mit dem französischen Stab. Präsident Joseph Oughourlian trennte am Montag Morgado vom Verein, was Toppmöller als unzulässige Einmischung empfand.
Toppmöller verließ daraufhin den RC Lens, ohne selbst zurückgetreten zu sein, und erhielt eine großzügige Abfindung für den aufgelösten Zweijahresvertrag. Seine Professionalität und Kommunikation wurden vom Klub ausdrücklich gelobt.
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Die kurze Geschichte dieser Zusammenarbeit endet abrupt, doch im Originaltext findet sich zudem der Hinweis „Zur App“. Damit bleibt festgehalten, dass die Ereignisse bereits umfassend dokumentiert sind.