Champions League
Roger berichtet: Grudas Goals geben Leipzig nach Bundesliga‑Pause Offensiv‑Aufschwung im Champions League
Brajan Gruda brachte RB Leipzig mit einem 75‑Minute‑Treffer zum 1‑0‑Sieg gegen PSV Eindhoven im Red Bull Arena und sicherte damit den ersten Sieg der neuen UEFA Champions League‑Kampagne. Der kroatische Stürmer Ivan Perišić verfehlte zuvor einen Elfmeter, während Torhüter Maarten Vandevoordt den Versuch parierte.
Frühe Chancen und erste Torchance
Leipzig startete mit nur einer Änderung nach dem 6‑0‑Sieg gegen Eintracht Frankfurt in der Bundesliga, wobei Gruda wieder in der Startelf stand. Bereits in den ersten fünf Minuten erzeugte Ridle Baku eine gefährliche Flanke, die von Torhüter Matěj Kovář gehalten wurde.
PSV erwiderte im 18. Minute mit einem Strafstoß, nachdem Baku mit dem Arm das Kreuz ballte. Perišić trat an, doch Vandevoordt parierte den Schuss souverän.
Halbzeit‑Entwicklung und Offensivdruck
In der ersten Halbzeit blieb das Spiel eng, doch Gruda verursachte wiederholt Probleme für die PSV‑Abwehr. Ein später Versuch von Neil El Aynaoui ging über das Tor, während Antonio Nusa knapp am Pfosten vorbeischoss.
Gruda sichert Leipzig den Sieg im Champions-League-Drama gegen PSV
Nach der Pause setzte Leipzig den Druck fort: Nusa zwang Kovář zu einer starken Parade, und Sven Mijnans verschwendete eine klare Chance für PSV. Vandevoordt hielt weiterhin die Schüsse von Kostić und Sergiño Dest ab, während Kovář Doppelparaden gegen Gruda und Willi Orbán zeigte.
Der entscheidende Moment
Der Wendepunkt kam in der 75. Minute: Nach einem Eckball von Leipzig erreichte Gruda den Ball, schlug einen Verteidiger aus und schoss mit einer leichten Ablenkung in die ferne Ecke. Das Tor brachte Leipzig in Führung.
PSV glaubte kurzzeitig an den Ausgleich, als Armando Obispo nach einem Flankenball von Ruben van Bommel den Ball per Kopf traf, doch die Flagge zeigte Abseits. Trotz weiterer Eckbälle hielt Leipzig die knappe Führung und holte drei Punkte.