WM
Roberto Martínez steht zu Cristiano Ronaldo
Roberto Martínez hat Cristiano Ronaldo öffentlich verteidigt, nachdem der portugiesische Kapitän nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Demokratische Republik Kongo bei der WM 2026 breite Kritik auf sich gezogen hatte. Trotz Forderungen nach seinem Rücktritt betonte Martínez, dass der 41-jährige Stürmer weiterhin essenziell für die Offensive des Teams sei.
Das Eröffnungsspiel zeigte tiefe Meinungsverschiedenheiten. Europäische Medien wie die deutschen und spanischen Ausgaben von *El Mundo Deportivo* hinterfragten Ronaldos Einfluss und argumentierten, er hätte ausgewechselt werden müssen. Portugiesische Quellen wie *Público* kritisierten zudem die übermäßige Abhängigkeit des Teams von individuellen Leistungen, darunter auch Ronaldo.
Martínez wies Vorschläge zurück, Ronaldo zu ersetzen, und erklärte: *„Es bringt nichts, den besten portugiesischen Torschützen aller Zeiten in einem Spiel zu wechseln, in dem man Tore braucht.“* Er hob Ronaldos Erfahrung in Torsituationen und seine Fähigkeit hervor, Verteidiger zu binden, und fügte hinzu: *„Wenn wir Tore brauchen, brauchen wir Cristiano.“*
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Die Debatte erinnert an Martínez’ frühere Amtszeit als belgischer Nationaltrainer von 2016 bis 2022. Damals wurde er für die späte Auswechslung erfahrener Spieler wie Eden Hazard, Dries Mertens, Toby Alderweireld und Jan Vertonghen während des WM-Turniers 2022 kritisiert. Ronaldo, Portugals Rekordtorschütze, spielte eine Schlüsselrolle beim Nations-League-Sieg im vergangenen Jahr und traf im Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Seine anhaltende Präsenz im Kader bleibt jedoch unter Experten und Fans umstritten. Das nächste Spiel gegen Usbekistan bietet Portugal die Chance, das Unentschieden auszugleichen. Martínez wird voraussichtlich an Ronaldo festhalten und das Spiel nutzen, um Kritiker zum Schweigen zu bringen und das Vertrauen in die Offensive wiederherzustellen. Trotz der frühen Kritik und Forderungen nach einem Generationswechsel bleibt Ronaldos Form und Führung zentral für Portugals WM-Kampagne.