Robert Huth gibt hartes Urteil zu Florian Wirtz' Präsenz bei Liverpool
Der ehemalige DFB‑Profi Robert Huth hat im Podcast „In The Mixer“ ein hartes Urteil über Florian Wirtz abgegeben: Der deutsche Nationalspieler, der im vergangenen Jahr zum FC Liverpool wechselte, habe sich in der Premier League nicht angepasst und sei wegen mangelnder körperlicher Präsenz ein teures Problem geworden.
Huths Kritik im Detail
„Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich das Blatt wenden soll. Er ist zweifellos ein guter Spieler mit guten Ballberührungen, aber seine körperliche Präsenz ist sein größtes Problem“, sagte Huth im Podcast „In The Mixer“ von All Out Football. Er betonte, dass die fehlende Präsenz das zentrale Defizit sei.
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Robert Huth fügte hinzu: „Bis Weihnachten werden sie ihn wahrscheinlich loswerden wollen, wenn er sich nicht steigert. Denn er ist zu einem teuren Problem für Liverpool geworden. Sie haben viel Geld für ihn ausgegeben.“ Der Ex‑Nationalspieler warnt damit vor einer möglichen Abgabe des Spielers.
Im ersten Spiel der Saison, ein 2:2‑Unentschieden gegen Newcastle United, wurde Wirtz nach 63 Minuten ausgewechselt. Huth kritisierte, dass er nicht die nötige Intensität gezeigt habe, um an die Erwartungen zu glauben.
Der frühere Verteidiger Robert Huth verbrachte seine gesamte Profikarriere von 2002 bis 2018 in der Premier League – bei FC Chelsea, FC Middlesbrough, Stoke City und Leicester City – und brachte damit große England-Erfahrung mit. Als erfahrener Fußball‑Profi sammelte er 19 Länderspiele für Deutschland zwischen 2004 und 2009.
Seine Empfehlung an Wirtz lautete: „Wenn es nicht läuft, dann sei einfach dreckig auf dem Platz, sei einfach 90 Minuten lang eine Nervensäge.“ In den kommenden Spielen gebe er dem deutschen Mittelfeldspieler damit einen klaren Handlungsrahmen.