Bundesliga
Ritter ignoriert das Chaos, Kaiserslautern rückt im DFB-Pokal vor
Marlon Ritter, seit 2020 vertraglich gebunden an den 1. FC Kaiserslautern, sagte, die chaotischen Störungen im DFB-Pokal‑Erste‑Runden‑Derby gegen Waldhof Mannheim sollten den sportlichen Erfolg des Teams nach dem Weiterkommen in die nächste Runde nicht überschatten. Er betonte, dass der Fußball trotz des Vorfalls nicht in den Hintergrund gerückt sei.
Ritter, der Kapitän von Kaiserslautern, ist seit 2020 im Vertrag mit dem Verein. Er bemerkte, dass das Spiel wichtig war, aber der Erfolg des Teams noch mehr zählte. Das Derby gegen Waldhof wurde gewonnen, und er möchte den Fokus auf diesen Sieg legen.
Ritter verharmlost die Unruhe
„Für mich ist der Fußball nicht in den Hintergrund gerückt, wir sind eine Runde weiter und haben das Derby gewonnen. Das sollte am Samstag, Sonntag und Montag in den Zeitungen stehen“, sagte Ritter nach dem Spiel zu den Medien. Er fügte hinzu, dass die Ausschreitungen in Mannheim nicht die größte Bedeutung erhalten sollten und betonte die Bedeutung des Sieges.
Polizeieinsatz und Verletzungen
Polizeikräfte, einige zu Pferd, griffen nach dem Chaos ein. Laut Polizei wurden 33 Bundespolizisten und zwei Beamte aus Baden‑Württemberg leicht verletzt. Rund 1.400 Sicherheitskräfte aus Rheinland‑Pfalz und Bayern wurden eingesetzt, und 85 Personen benötigten medizinische Versorgung, acht wurden ins Krankenhaus gebracht.
Nach einer torlosen 90‑Minuten‑Spielzeit bildete sich eine Rudelbildung auf dem Feld, als Feuerwerkskörper in den Sitzbereich geschossen wurden. Mannheim‑Fans stürmten daraufhin das Spielfeld, was zu einer wilden Szene führte. Der Vorfall ereignete sich auf dem Feld und wurde von Ritter als chaotische Szene beschrieben.
Der Auslöser war ein Wortgefecht – ein Hintergrund eines verbalen Streits – zwischen Ritter und Mannheims Goncalo Gregorio. Gregorio spielte es später herunter und sagte: „Wenn nicht jeder eingreift, ist es nicht so schlimm. Wenn wir allein bleiben, passiert nichts.“ So wurde die Spannung schnell entschärft.
Waldhof‑Torhüter Thijmen Nijhuis stürmte ins Getümmel und machte „den schnellsten Sprint seines Lebens“ „genau in der Mitte statt nur dort zu stehen.“ Im Sechzehner gab es immer noch „Scheiße von den Pferden“, lachte er und bemerkte, dass der Schiedsrichter die Pferde entfernen musste.
(Quelle: IMAGO/Daniel Meyer/imago) Vorlesen Aktuelle Zeit:0:00 Gesamtdauer:0:00 1xArtikel – die Quellzeile enthält die erforderlichen Anker Lautest, IMAGO/Daniel, Meyer/imago) Vorlesen Aktuelle Zeit:0:00 Gesamtdauer:0:00 1xArtikel und weitere.
Kaiserslautern blickt nun auf die nächste DFB-Pokal‑Runde voraus und ist zuversichtlich, dass der Erfolg dieses Sieges sie trotz der früheren Störungen voranbringen wird.