Bundesliga
Ried festigt Aufstieg, während WAC Krise in siebenter Runde vertieft
Die SV Oberbank Ried setzte am Sonntag in der siebenten Runde der Admiral Bundesliga ihren Aufwärtstrend fort, indem sie den WAC mit 4:1 im heimischen BWT Oberösterreichischen Arena besiegte. Der klare Sieg verschärft die Krise des Kärntners, der seit sechs Spielen ohne Sieg bleibt.
Rieds Aufstieg und Tabellenposition
Nach dem 1:1 gegen den FC Salzburg in der vorangegangenen Woche setzte das Team von Ried seine Erfolgsserie fort. Der 4:1‑Heimsieg katapultierte die Innviertler auf den siebten Tabellenplatz der Admiral Bundesliga. Im Gegensatz dazu befindet sich der WAC seit sechs Ligapartien ohne Sieg auf dem vorletzten Rang, nur zwei Punkte vor dem Schlusslicht Altach.
Tore und Spielverlauf
Ante Bajic eröffnete das Spiel in der dritten Minute, gefolgt von Evan Eghosa nach neun Minuten. Stefan Schwab verwandelte in der 40. Minute per Elfmeter zum 3:0, bevor Isaac Kiese Thelin in der 81. Minute sein erstes Tor für Ried erzielte – nur zwölf Minuten nach seinem Debüt. Matteo Kitz traf für den WAC in der 87. Minute zum Endstand 4:1.
Aufstellungen und Wechsel
Trainer Mario Despotovic setzte auf eine Startelf ohne Mittelstürmer Pape Sissoko und den erkrankten Jussef Nasrawe und stellte stattdessen Aisowieren und Jaedin Rhodes ins Angriffsdrittel. Beim WAC begann Markus Pink als zweiter Stürmer neben Phillip Verhounig, während Raphael Behounek nach einer Knöchelverletzung zurückkehrte. In der Halbzeit ersetzte Thomas Silberberger den WAC mit einem Dreifachwechsel, unter anderem für Donis Avdijaj, während Ried keinen Ersatz für den verletzten Andreas Leitner benötigte.
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Die WAC‑Defensive wirkte mehrfach desorientiert; Torhüter Lukas Gütlbauer musste mehrere klare Chancen abwehren, darunter ein Kopfball von Philipp Pomer und ein Schuss von Simon Piesinger. Ried nutzte die Schwäche mit schnellen Kontern, wobei Martin Rasner die Stange traf und Stefan Schwab den Elfmeter sicher verwandelte. In der zweiten Halbzeit ließ der eingewechselte Joris Boguo mehrere Gelegenheiten ungenutzt, während René Renner für den WAC nur das Außennetz traf.
Vor diesem Spiel hatte der WAC bereits schwere Niederlagen erlitten: ein 0:3 gegen Rapid und ein 1:3 gegen LASK in den vorangegangenen Heimspielen. Diese Ergebnisse verdeutlichen die anhaltende Schwäche der Kärntner Defensive.
Ried hat in den letzten 18 Ligapartien im eigenen Stadion zwölf Siege eingefahren und aus den letzten drei Heimspielen sieben Punkte gewonnen. Die Zuschauerzahl betrug 3.864, gemessen von SR Harkam. Damit festigt das Team seine Position im Mittelfeld der Liga.
Gelbe Karten sahen Stefan Schwab, Daniel Steurer und Isaac Kiese Thelin bei Ried sowie Lukas Gütlbauer, Philipp Fitz, Matteo Kitz und Simon Piesinger beim WAC. Vor der anstehenden dreiwöchigen Länderspielpause muss der WAC seine Krise eindämmen, während Ried den Aufwärtstrend weiter ausbauen will. Die Berichterstattung stammt von Daniela Moser.