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Transfers

Liverpools Fehler kostet 20 Millionen Pfund im Mittelfeld

🇩🇪
Richard Hughes’ Fehlkalkulation auf dem Mittelfeldmarkt kostet Liverpool nun etwa 20 Millionen Pfund, nachdem der Verein im vergangenen Sommer rund 450 Millionen Pfund für Transfers ausgegeben und mit Alexander Isak und Florian Wirtz britische Rekordverpflichtungen getätigt hat. Der Sportdirektor der Reds sieht sich wachsender Kritik ausgesetzt, da das Defizit von 20 Millionen Pfund immer bedrohlicher wird. Hughes’ Ausgaben stehen unter genauer Beobachtung, von den Top-Leistungen, die Luis Díaz bei Bayern München zeigt, bis hin zum Versäumnis, eine höhere Ablösesumme für Darwin Núñez zu erzielen. Der Kontrast zwischen diesen Erfolgen und der verpassten Chance mit Tyler Morton verdeutlicht den Druck auf den Direktor. Der 23-jährige, in der Akademie ausgebildete Mittelfeldspieler wurde für eine Gesamtsumme von 15 Millionen Euro inklusive Boni – umgerechnet etwa 12,8 Millionen Pfund – zu Lyon abgegeben, obwohl er noch für die englische U21 spielberechtigt war. In der Ligue 1 hat er sich hervorragend eingelebt und zählt mittlerweile zu den besten Mittelfeldspielern der Liga, an der Seite von Vitinha und João Neves. Lyon unter Paulo Fonseca scheint der perfekte Verein für Morton zu sein, der bereits zuvor erfolgreiche Leihstationen bei Blackburn und Hull hatte. Die Französische Mannschaft plant, ihn in diesem Transferfenster zu behalten, doch ein Bericht von Foot01 deutet darauf hin, dass sie ihn mit einem Gewinn von 20 Millionen Pfund weiterverkaufen könnten, bei einem Startpreis von 30 bis 40 Millionen Euro (25 bis 34 Millionen Pfund). „In Lyon kann Matthieu Louis-Jean jedoch nur gelobt werden“, heißt es in dem Bericht. „Mit der Verpflichtung von Tyler Morton für kaum 15 Millionen Euro (12,8 Millionen Pfund) hat der Verein das Potenzial für einen enormen zukünftigen Gewinn gesichert.“ Liverpool-Fans waren empört über den günstigen Verkauf des Engländers, der ein Produkt der eigenen Jugendakademie war. Arne Slot schenkte ihm kaum Beachtung, und Verletzungen begrenzten seine Rolle zusätzlich, sodass die Reds nun eine Entscheidung bereuen, die sie nun etwa 20 Millionen Pfund kosten könnte. Sollte Mortons Marktwert wie prognostiziert steigen, könnte die verpasste Ablösesumme zu einer langfristigen finanziellen Belastung für Liverpool werden und die Notwendigkeit unterstreichen, Spieler seines Schlages zu halten, um ähnliche Verluste in Zukunft zu vermeiden.

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