JUGEND
Reserve‑Spiel fehlt, Folgt für Justin Lerma der Blitz‑Abschied
Borussia Dortmund prüft eine Winter‑Leihe für den 18‑jährigen Ecuadorianer Justin Lerma, den Sommer‑Neuzugang für rund vier Millionen Euro von Independiente, weil ihm beim BVB derzeit die Möglichkeiten auf regelmäßige Spielpraxis im Reserve fehlen. Der Trainer Niko Kovac betont, dass Lerma noch Zeit und körperliche Anpassung benötige.
Im Sommer wechselte Lerma von Independiente zu Borussia Dortmund für rund vier Millionen Euro. Die BVB‑Verantwortlichen hatten zunächst über eine Leihe nachgedacht, entschieden sich jedoch dagegen. Jetzt prüfen sie erneut eine Winter‑Leihe, um ihm Spielpraxis zu ermöglichen.
Arbeitsrechtliche Hürde für die Reserve
Nach Angaben der Ruhr Nachrichten darf Lerma aufgrund arbeitsrechtlicher Vorgaben nicht für die Reserve in der Regionalliga West auflaufen. Damit bleibt ihm kaum eine Möglichkeit, im zweiten Team Wettkampferfahrung zu sammeln.
Der Start in Deutschland gestaltete sich für den Ecuadorianer, U20‑Nationalspieler, schwierig. Bereits in der Vorbereitung zeigte sich, dass Lerma noch Zeit benötige, um sich an die physischen Anforderungen anzupassen. Trainer Niko Kovac sprach von notwendigem körperlichen Nachholbedarf und sprachlichen Hürden.
Im Premier League International Cup erzielte Lerma im 4:1‑Sieg gegen Fulham ein Tor, zog sich jedoch gleichzeitig eine Muskelverletzung zu. Sport‑Geschäftsführer Lars Ricken erklärte, der Mittelfeldspieler werde „bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen“. Die Genesung rückt nun in den Vordergrund.
Nach seiner Genesung könnte ein Winter‑Wechsel erneut diskutiert werden. Der mögliche Blitz‑Abschied aus dem BVB‑Kapitel würde Lerma die dringend benötigte Spielpraxis verschaffen. Folgt nun ein solcher Schritt, bleibt abzuwarten.
Derzeit gibt es beim BVB erste Überlegungen, Lerma im Winter auszuleihen, um die fehlende Spielpraxis zu beheben. Damit könnte das Kapitel Borussia Dortmund für den jungen Ecuadorianer vorübergehend unterbrochen werden.