René Wagner verschärft Kölns Trainings‑Regeln, Fans bleiben außen vor
René Wagner, Cheftrainer des 1. FC Köln, hat die Trainings‑Regeln geändert und setzt künftig häufiger auf Trainingseinheiten ohne Zuschauer, was bei den Fans zu intensiven Diskussionen führt. Der Trainer erklärt, dass geschützte Einheiten die direkte Ansprache der Spieler erleichtern und bei großen Zuschauermengen wichtige Momente verloren gehen könnten.
Wagner betont Schutz des Trainings
Wie berichtet, sieht Wagner das Training als besonders schützenswerten Teil seiner Arbeit. Der Cheftrainer betont, dass ein geschützter Rahmen die Qualität der Vorbereitung der Mannschaft steigere. Er will damit verhindern, dass äußere Einflüsse die Konzentration der Spieler beeinträchtigen.
Der neue Umgang mit öffentlichen Trainingseinheiten soll laut Wagner die Kontrolle über das Training erhöhen. Durch weniger externe Einflüsse könne das Trainerteam gezielter auf taktische Details eingehen.
Bei öffentlichen Trainingseinheiten können bis zu 1.000 Zuschauer anwesend sein, was Wagner zufolge die Vorbereitung der Mannschaft erschwere. Er argumentiert, dass in einem solchen Umfeld kritische Ansprachen an die Spieler kaum möglich seien. Deshalb plane er vermehrt Einheiten ohne Zuschauer.
Der Trainer erklärte zudem, dass direkte und kritische Ansprachen an Spieler in einem geschützteren Rahmen leichter möglich seien. Bei großen Zuschauermengen und anwesender Presse gingen ihm dabei teilweise wichtige Momente verloren. Die vielen Zuschauern im Hintergrund lenken oft ab, weshalb geschlossene Einheiten bevorzugt werden.
Geschlossene Einheiten vor Bremen
Vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen sind von Mittwoch bis Freitag gleich drei Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit geplant. Sportchef Thomas Kessler betonte, dass der Klub seine Nähe zu den Fans nicht aufgeben wolle. Dennoch soll der neue Umgang mit Trainingseinheiten die Vorbereitung der Mannschaft optimieren.
Damit geht Köln unter Wagner einen anderen Weg als unter dessen Vorgängern. Steffen Baumgart verzichtete komplett auf nichtöffentliche Einheiten, während Lukas Kwasniok die Fans höchstens an zwei Tagen pro Woche ausschloss. Wagner hingegen setzt konsequent auf mehrere geschlossene Trainingseinheiten pro Woche.