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Transfers FRAUEN

Rekordsumme für Carlotta Wamser: Media‑Bericht über Deutschlands teuersten Transfer

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Rekordsumme für Carlotta Wamser: Media‑Bericht über Deutschlands teuersten Transfer

Für Carlotta Wamser floss eine Rekordsumme nach England – bislang nie wurde für eine deutsche Fußballerin so viel Geld bezahlt. Der Transfer von Bayer Leverkusen zu Manchester City wurde von picture alliance / HMB Media dokumentiert. In einem FAZ‑Fragebogen spricht die 23‑jährige Nationalspielerin über ihr neues Leben in Manchester.

Recordtransfer nach Manchester

Die Summe, die für den Wechsel nach England gezahlt wurde, ist laut Media‑Bericht die höchste, die jemals für eine deutsche Spielerin aufgebracht wurde. Noch nie wurde für eine deutsche Fußballerin so viel Geld bezahlt wie für Carlotta Wamser. Der Betrag unterstreicht die wachsende finanzielle Bedeutung des Frauen‑Fußballs in England.

Fragebogen als App‑Spiel

Der FAZ‑Fragebogen, den Wamser ausfüllte, ist eine auf Fußball zugeschnittene Variante eines einst beliebten Gesellschaftsspiels, das Marcel Proust nie ausgefüllt hat. Die Fragen werden über eine spezielle App gestellt, die Spielerinnen zu geistigen und charmanten Herausforderungen einlädt. Dieses Format verbindet Unterhaltung mit tiefen Einblicken in das Leben von Profis im Fußball.

Wamser wechselte im Sommer von Bayer Leverkusen zu Manchester City, nachdem sie bereits für SGS Essen, Eintracht Frankfurt und den 1. FC Köln gespielt hatte. Sie durchlief die deutschen Jugend‑Nationalmannschaften seit der U15 und hat bislang 14 Einsätze für die A‑Nationalmannschaft absolviert.

„Wir haben hier Bedingungen, wie ich sie noch nie irgendwo gesehen habe“,
sagte die deutsche Nationalspielerin im Interview. Sie betonte, dass die Größe des Vereins und der Liga ihr ein unvergleichliches Vertrauen schenke.

Wamser kritisierte die ständige Gegenüberstellung des Frauen‑Fußballs mit dem Männer‑Fußball. Sie fragte, warum der Sport nicht einfach für sich selbst stehen könne, ähnlich wie Basketball, Beachvolleyball oder Leichtathletik. Diese Vergleiche empfindet sie als unnötig und schade für die Eigenständigkeit des Frauen‑Fußballs.

Im Training erlebte sie enge Duelle mit der japanischen Spielerin Aoba Fujino, die sie als „sooo schlau und sooo gut“ bezeichnete. Bei einem internationalen Spiel musste sie gegen Caroline Graham Hansen von Barcelona antreten, die dreimal an ihr vorbeiflog. Trotz der Herausforderung gewann das Team.

Ihre ehemalige Trainerin Kathrin Peter, die sie von der U17 bis zur U20 betreute, stellte sie nach rechts hinten, weil sie lauf‑ und zweikampfstark sei. Wamser dankte ihr für diese Idee, die ihr Debüt in der A‑Nationalmannschaft ermöglichte. Abschließend erzählte sie von ihrer 80‑jährigen Großmutter, die sie nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland zum Flughafen begleitete und ihr wichtige Werte vermittelte.

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