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Reizfigur Fabian Reese erneut ausgepfiffen – Wollitz kritisiert Fans

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Reizfigur Fabian Reese erneut ausgepfiffen – Wollitz kritisiert Fans

Als die Fans im Stadion von Cottbus den VfL Wolfsburg anfeindeten, stand Reizfigur Fabian Reese im Fokus: Der 28‑jährige Kieler, der im Sommer von Hertha BSC zu Wolfsburg wechselte, wurde erneut von gegnerischen Fans ausgepfiffen, während Trainer Claus‑Dieter Wollitz lautstark die Situation kritisierte.

Cottbus‑Trainer Claus‑Dieter Wollitz richtete sich in einem klaren Statement gegen die anhaltenden Pfiffe der eigenen Anhänger. Er bezeichnete das Verhalten als absolutes No‑Go und forderte die gesamte Liga auf, sich zu Wort zu melden. „Was soll das? Ich finde das unmöglich“, sagte der 61‑jährige Trainer und bezeichnete den Vorfall als ein Problem des Fußballs. Der Fall habe für ihn persönliche Konsequenzen, weil er nicht akzeptiere, dass Fans im Gästeblock den jungen Star ausbuhen.

Wollitz kritisiert das Fanverhalten

Diesmal habe das Anfeuern der Fans nicht nur das Spiel, sondern auch die Stimmung im Stadion vergiftet. Wollitz betonte, dass solche Pfiffe nicht nach Hause gehen dürfen, weil sie das des Fußballs beschädigen. Er forderte die Vereine der Fußball‑Bundesliga auf, gemeinsam gegen das Phänomen vorzugehen, noch bevor die nächste Woche beginnt.

Reese spielte drei Jahre für Hertha BSC, wo er im Mai 2025 eine öffentlich zelebrierte Vertragsverlängerung unterschrieb. Ein Jahr später, im Sommer, wechselte er für rund acht Millionen Euro zum VfL Wolfsburg, weil er dort bessere Aufstiegschancen sah und Hertha das Geld dringend benötigte. Seitdem wird er sowohl in sozialen Netzwerken als auch im Stadion von gegnerischen Fans ausgepfiffen.

Reeses Weg von Hertha zu Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg investierte trotz des Bundesliga‑Abstiegs knapp 30 Millionen Euro in neue Spieler, um den Aufstieg zu sichern. Wolfsburgs Kapitän Hauke Wahl sieht in den anhaltenden Anfeindungen gegen Reese ein Zeichen gesellschaftlicher Verrohung. Für die Fans der Fußball‑Bundesliga bleibt die Frage, ob solche Aktionen das Image der Liga nachhaltig schädigen.

Zur offiziellen App können Interessierte die Szene teilen, merken und sogar ausdrucken, doch das Verschenken von Hass sei inakzeptabel. Anhören und Zusammenfassung der Vorfälle können Interessierte über die Vereinswebseite abrufen. Wollitz betont, dass das Problem nicht nur beim einzelnen Verein, sondern bei der gesamten Liga zu verorten sei.

Als Reizfigur bleibt Fabian Reese ein Symbol für die Polarisierung im deutschen Fußball. Solange Fans nach Hause gehen und über das Leid des Spielers lachen, wird es für Trainer wie Wollitz schwierig, ihre Arbeit in Cottbus fortzusetzen. Die Debatte zeigt, dass die Liga noch viel tun muss, um ein respektvolles Umfeld zu gewährleisten.

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