Transfers
Real Madrids Galactico‑Wette hängt von drei Bedingungen ab
Heute berichtete die französische Zeitung L’Equipe, dass der 24‑jährige Flügelspieler Michael Olise diesen Sommer zu Real Madrid wechseln will, wobei die Los Blancos angeblich ein weltrekordverdächtiges Angebot von über 150 Millionen Euro für das Galactico‑Ziel vorbereiten.
Der Deal würde den französischen Nationalspieler von Bayern München, wo er derzeit verlinkt ist, zu den spanischen Giganten führen.
Man vermutet, dass der französische Nationalspieler seinen Teamkollegen während der Weltmeisterschaft mitgeteilt hat, dass er für die Los Blancos spielen möchte, was den spanischen Klub zu einem historischen Gebot veranlasst hat.
Das Interesse von Real Madrid spiegelt den Wunsch wider, einen kreativen Flügelspieler in einen bereits talentreichen Kader zu integrieren.
Der Respekt vor Bayern steht an erster Stelle.
Allerdings erklärte die Journalistin Arancha Rodriguez von COPE, dass Real Madrid nicht beabsichtigt, in einen Transferkampf mit Bayern München um Olise zu treten und einen Wechsel nur in Betracht ziehen würde, wenn sich die Situation des Spielers erheblich ändert.
Für ein formelles Angebot müssen drei Dinge geschehen: Erstens muss Olise Bayern München mitteilen, dass er gehen möchte; zweitens muss Bayern die Bereitschaft zu Verhandlungen signalisieren; drittens muss Real Madrid eine Ablösesumme von über 150 Millionen Euro aufbringen, was wahrscheinlich den Verkauf eines eigenen Starspielers erfordern würde, um die Bilanz auszugleichen.
Derzeit arbeitet der Klub nicht aktiv an einem Deal für Olise und sieht einen möglichen Transfer nur als abhängig von noch nicht eingetretenen Umständen.
In einer Erklärung vom 20. Juni wiesen die Los Blancos jeglichen direkten oder indirekten Kontakt mit dem Spieler oder seinen Vertretern zurück und bekräftigten ihre enge institutionelle Beziehung zu Bayern München.
Wird Olise der neue Galactico? Wenn die drei Bedingungen erfüllt sind, könnte Madrid den Flügelspieler sichern und den Kader vertiefen, während Bayern einen wertvollen Spieler verliert; wenn nicht, bleibt der Status quo zwischen den beiden europäischen Giganten unverändert.