Real Madrids Arda Güler löst heftige Kontroverse nach Ellenbogenstoß gegen Sevilla
Im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán, wo der FC Sevilla nach einer 1:4‑Niederlage gegen Real Madrid noch immer nach Luft schnappte, sorgte ein Vorfall in der 23. Minute für Aufruhr: Arda Güler schlug mit dem Ellenbogen nach hinten und traf Sevilla‑Nummer zehn Peque Fernandez, der daraufhin zu Boden ging und kurzzeitig behandelt werden musste.
Umstrittener Ellenbogenstoß
Der türkische Flügelspieler blieb ohne Verwarnung, während Dean Huijsen und Felix jeweils die gelben Karten für nachfolgende Aktionen erhielten. Sieben Minuten später traf Güler per Traumtor zum 1:0 für die Gastgeber, das Spiel endete schließlich 4:1 für Real Madrid.
Reaktionen von Trainer und Spielern
Sevilla‑Trainer Luis García Plaza kritisierte die Schiedsrichterleistung heftig und bezeichnete das Unterlassen einer Roten Karte als „ganz klare Roten Karte“. Auf der Vereins‑Homepage schrieb der Klub: „4‑1: Ellenbogen und das war’s“ und fügte hinzu, dass ein mehr als tausend Worte sage.
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Außenverteidiger Juan Iglesias äußerte gegenüber Movistar: „Das Foul kam mir wie eine Körperverletzung vor.“ Kapitän Kike Salas bestätigte: „Das Ellenbogenstoß war eindeutig und hat das Spiel zu Gunsten von Real gedreht.“
Mourinho weist Vorwürfe zurück
Real‑Madrid‑Trainer José Mourinho zeigte sich unbeeindruckt von den Anschuldigungen. Er erklärte, er habe keinerlei Bildmaterial gesehen und könne die Vorwürfe nicht nachvollziehen. „Wenn uns etwas begünstigt hat, werde ich kein Problem haben, das zuzugeben“, sagte Mourinho.
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