Raux-Yaos Tor und Eigentor halten Rapid in Edinburgh am Leben
Unter den Flutlichtscheinwerfern des Tynecastle Parks in Edinburgh wurde Rapid‑Zentralverteidiger Serge‑Philippe Raux‑Yao zum unwahrscheinlichen Protagonisten, indem er in der 30. Minute per Kopfball das Tor erzielte und zwölf Minuten später durch ein Eigentor den Ausgleich schaffte, sodass das erste Play‑off‑Spiel unentschieden endete.
Wurmbrands später Treffer
Der Ersatzspieler Nikolaus „Joker“ Wurmbrand stellte Rapid‑Vorteil in der 79. Minute wieder her, indem er einen scharfen, schrägen Schuss abfeuerte, der im Netz von Hearts einschlug und die Chancen für die grün‑weiße Mannschaft in der Gruppenphase am Leben hielt.
Thorups taktischer Plan
Trainer Johannes Hoff Thorup blieb bei der gleichen Startelf, die einen 8‑0‑Sieg gegen GAK erzielt hatte, und vertraute auf die defensive Form und die Pressintensität der Mannschaft.
Hearts, der schottische Vizemeister, setzte früh Druck und zwang Rapid‑Torwart Niklas Hedl zu zwei Paraden, während ihr Torwart Beau Reus Rapid zweimal abwehrte.
Das Spiel war von schnellen Gegenstößen geprägt, wobei Rapid das Pressing zweimal durchbrach, um klare Chancen zu kreieren, obwohl ein zentraler Schuss des Kapitäns Matthias Seidl gehalten wurde und ein Volleyschuss von Bendeguz Bolla abgewehrt wurde.
Fotograf Fred Palmer fing die Atmosphäre ein, als die Menge nach jedem Tor jubelte, und hob die Bedeutung des ersten Play‑off‑Spiels in Edinburgh hervor.
Mit dem ausgeglichenen Spielstand bleibt die Rückrunde in Wien am Mittwoch um 18.45 Uhr offen, was Rapid die Möglichkeit gibt, ihre Ausgangsposition für die Gruppenphase der Conference League zu verbessern.
Nach dem Spiel sagte Thorup: „Insgesamt haben wir eine gute Leistung gezeigt… das Ergebnis ist für uns akzeptabel, aber die Spieler haben den Ehrgeiz, mehr zu erreichen.“ Wurmbrand fügte hinzu: „Wir haben in den letzten 20 Minuten gut gespielt und wenn wir dieses Niveau halten, können wir den Gegner am Mittwoch schlagen.“ Seidl bemerkte: „Das 2‑2 war wichtig; wir wollten einen Sieg, um das Rückspiel leichter zu machen, aber das ist kein Wunschkonzert.“ Torwart Hedl schloss: „Das Spiel bleibt in Erinnerung, die Atmosphäre war großartig. Mit einem 2‑2 haben wir noch eine Chance, jetzt müssen wir uns regenerieren und am Mittwoch Vollgas geben.“