Rashfords 325.000‑Pfund‑Wochenlohn testet Manchester Uniteds Gehaltsobergrenze trotz Ausgaben
[Getty Images] Marcus Rashford bleibt bis 2028 vertraglich an Manchester United gebunden und verdient wöchentlich £325.000, was ihn zum bestbezahlten Spieler des Vereins macht. Das Gehalt fällt in eine Zeit, in der Minderheitsinhaber Sir Jim Ratcliffe bestrebt ist, Uniteds Lohnsumme zu zügeln. Uniteds Lohnsumme bleibt bei weitem der größte Kostenfaktor des Vereins.
Rashfords Fähigkeit, sowohl am linken Flügel als auch als zentraler Stürmer zu agieren, bedeutet, dass seine fortgesetzte Präsenz Uniteds Suche nach einem linksseitigen Offensivspieler oder einem zusätzlichen Stürmer prägen wird. Bleibt er, kann der Verein beide Rollen mit einem einzigen Spieler abdecken.
Die Lohnsumme wird zudem durch Rashfords Gehalt beeinflusst. Sollten seine wöchentlichen £325.000 in die Gesamtlohnsumme einfließen, wird der Betrag, den United für neue Verpflichtungen bereitstellen kann, reduziert.
Uniteds Transferaktivität hat sich verlangsamt, seit der belgische Mittelfeldspieler Youri Tielemans am 14. Juli für £35 Millionen verpflichtet wurde. Die Verpflichtung stellte einen bedeutenden Aufwand für den Verein dar und ging mit einem vorsichtigeren Vorgehen auf dem Markt einher. Der Deal wurde als Teil von Man Uniteds Sommeraktivitäten angekündigt.
Die Fans sind gespalten bezüglich der Zukunft des Stürmers; einige verweisen auf einen berichteten Streit mit Ruben Amorim im Training, andere vergleichen seine aktuelle Form mit früheren Stationen bei Aston Villa, England und Barcelona.
Rashfords hohes Gehalt stellt somit Uniteds finanzielle Obergrenze auf die Probe, während seine Vielseitigkeit dem Verein Flexibilität bietet; für den Spieler sichert die Vertragsverlängerung seinen Verbleib in Old Trafford, wirft aber auch seine Zukunft ins Rampenlicht, da der Verein Lohnsumme und künftige Verpflichtungen ausbalancieren muss.