Rapid-Start Fiala übernimmt technische Direktion bei Rapid – Ziel: Meisterteller
Im Wiener Stadion herrscht gespannte Erwartung, denn Rapid-Start Fiala wurde als neuer technischer Direktor vorgestellt. Der 38‑jährige Wolfgang Fiala soll mit seiner Lizenz die Vereinsstruktur verändern und das langfristige Ziel – den Meisterteller – verfolgen.
Ein zusätzlicher Führungsposten in schwieriger Lage
Die Schaffung des Postens erfolgt trotz hohem nationalen Defizit, eines weiterhin teuren Kaders und fehlender Ligaphase im Europacup. Laut KURIER‑Recherchen erhält Fiala die ausdrückliche Rückendeckung des Präsidiums, das ihm den Weg ebnet.
Fiala soll „Finger in die Wunden legen“ und dem Präsidium unangenehme Fakten melden, um diese anschließend rasch zu verbessern. Sein Auftrag umfasst die Implementierung personenunabhängiger Systeme und Methoden, die dauerhaft wirken sollen.
Verantwortungsbereiche und Zusammenarbeit
Er übernimmt Bereiche, die bislang teilweise dem Sportchef Markus Katzer und dem Geschäftsführer Steffen Hofmann unterlagen. Das Segment „Performance & Health“ beinhaltet Athletik, medizinische Abteilung, Sportpsychologie sowie das Sport‑ und Teammanagement.
Im Bereich Spielerentwicklung soll die Durchlässigkeit zu den Profis erhöht werden, sodass die einheitliche Fußballentwicklung vom Nachwuchs bis zu den Profis tatsächlich umgesetzt wird.
Qualifikation und Vorbild
Fialas Erfahrung reicht von Sportdirektor über Nachwuchschef bis Videoanalyst; zudem hat er die Trainerausbildung seines Jahrgangs erfolgreich abgeschlossen. Das Präsidium orientiert sich an Trainer Johannes Hoff Thorup, dessen Hartnäckigkeit bereits interne Abläufe im Frühjahr neu gestaltete.
Der Plan ist klar: Wolfgang Fiala soll trotz möglicher Widerstände im großen Hütteldorfer Apparat die gewünschte Methodik etablieren und damit Rapid auf den Weg zum Meisterteller führen.